Umstrittener City Tree Luft am Unigelände installiert

Подкаст
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • Bernhard Ungericht_IV_Citytree_6m40s
    06:40
audio
30:00 хв.
5 Jahre Haft für Flüchtlingshelfer? – Der Fall Daniel Kollnig | PMS und PMDS – Unsichtbare Belastung im Alltag
audio
30:00 хв.
ORF Abgabe: Kulturelle Katastrophe in der Steiermark | Raiffeisenbank als Kriegsprofiteur
audio
30:00 хв.
Wahlen in Ungarn | Nachrichten aus Nord-Ost Syrien
audio
30:00 хв.
Protest gegen ICE in Graz | Mercosur Abkommen ohne parlamentarische Zustimmung umgesetzt
audio
26:44 хв.
Nichtstun am Grazer Hauptplatz | Die iranische Diaspora und der Krieg
audio
30:01 хв.
Antifa als Terrororganisation & Tausende teils in SS-Uniform beim sog. Tag der Ehre | 4 Jahre russischer Angriffskrieg
audio
30:00 хв.
Protest gegen blau-schwarze Kürzungen in der Pflege | Queer My Pleasure
audio
29:42 хв.
Zukunft des Vereins für Gedenkkultur in Graz | „Die Vereinbarung muss in die Verfassung“ - Ari Milan (DAANES)
audio
29:59 хв.
Demo gegen Burschenschaftsball | Initiative gegen die Bezahlkarte Graz | Pflege-Protest
audio
30:00 хв.
Femizide: „Männer müssen über männliche Gewalt sprechen“ | Rojava in existenzieller Gefahr

Ein technoid anmutender Kubus mit Holzverkleidung ziert neuerdings das Gelände der Grazer Hauptuni zwischen RESOWI und Hauptbibliothek. Zwar würde niemand diesen Kasten mit einem Baum verwechseln, dennoch handelt es sich dabei um einen sogenannten City Tree, einen angeblich „intelligenten Luftreiniger und Feinstaubbinder“, heißt es im Werbevideo der Energie Steiermark. Diese sowie next-incubator, die unabhängige Innovations-Plattform der Energie Steiermark, stehen hinter der Installation, hergestellt hat den City Tree ein deutsches Unternehmen. Doch der in Österreich neuartige City Tree hat bereits einige Jahre Einsatz in mehreren deutschen Städten hinter sich, von denen durchaus zweifelhafte Ergebnisse gemeldet wurden, die seine Wirksamkeit hinterfragen: einige Städte haben City Trees auch wieder abgeschafft. Schon bei der Installation regte sich auch an der Uni Graz Kritik. Als völlig sinnloses Produkt und eine unnachhaltige End-of-Pipe Lösung bezeichnet es Bernhard Ungericht, Universitätsprofessor im Arbeitsbereich Nachhaltige Wirtschaft – Ethik und Transformation am Institut für Unternehmensrechnung und Reporting an der Karl-Franzens Universität Graz. Seine Kritikpunkte hat er im folgenden Interview mit VU-Redakteurin Sarah geäußert.

Залишити коментар