Die transformative Kraft des Schreibens

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In Folge 9 des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch” ist Evangelista Sie zu Gast. Ein Gespräch über mangelnde Diversität in den Medien und Empowerment durch Schreiben.

Evangelista Sie ist freiberufliche Journalistin, Autorin und Schreibtrainerin. Neben ihren Schreibcoachings hält sie auch Workshops zu Rassismus, Sprache und Medien ab. Um diese Themen geht es auch in der 9. Episode des Podcasts „Gekommen, um zu bleiben. Diaspora im Gespräch„.

Evangelista Sies Mutter kam Ende der 1970er aus Tansania nach Österreich, um als Krankenschwester zu arbeiten. Evangelista selbst ist hier geboren und war lange Zeit das einzige Schwarze Kind in ihrer Schulklasse.

„Ich selbst habe mich als Kind nicht anders gefühlt. Das Anderssein kam von Außen. Dadurch wurde es im Laufe der Zeit Thema für mich.”

Mit dem afro-europäischen Teil ihrer Identität hat sie sich erst als Erwachsene bewusst auseinandergesetzt. Ein Wendepunkt war dabei die Black Lives Matter Bewegung im Jahr 2020. Dass es viele andere Menschen gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie sie, war für sie ein „Aha-Erlebnis”.

Mit Schwarzen Lebensrealitäten in Europa beschäftigt sich Sie auch bei „Black City Stories„, einem länderübergreifenden Medienprojekt, das sie mitgegründet hat. Die Diversität in der Gesellschaft solle sich auch in der Medienlandschaft widerspiegeln, war ein Motiv dahinter, denn die Diskrepanz sei immer noch sehr groß. Bilder von Schwarzen Menschen in den Medien immer noch stereotypisierend.

Die Redakteur*innen von Black City Stories glauben an die „transformierende Kraft von Geschichten”. Was das konkret bedeutet, erzählt Sie im Podcast.

Gestaltung: Marina Wetzlmaier

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