Niemand ist die Norm

Podcast
FROzine
  • 2021-11-18-frozine-60min_44100
    59:55
audio
50:00 Min.
Umweltaktivismus in Brasilien
audio
51:29 Min.
Ausbau von Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Beeinträchtigungen
audio
28:08 Min.
Umweltaktivismus in Brasilien
audio
59:50 Min.
Europatag in Linz | ME/CFS Protestkundgebung
audio
54:19 Min.
Interview zum aktuellen Stand der Pflege in Oberösterreich
audio
28:21 Min.
ME/CFS - Unversorgt seit 1969
audio
24:17 Min.
Ein Tag für Europa
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Westliches Weltbild Afrika
audio
49:37 Min.
FROZine
audio
06:10 Min.
Barrierefreiheit und Selbstbestimmung

Ambivalenzen auszuhalten ist Teil des Menschseins sagt Alice Moe in der siebten Episode von Was wäre wenn… der utopische Podcast mit Sigrid Ecker.

Wie würde eine Welt aussehen, in der niemand dem Durchschnittswert entsprechen müsste? Was, wenn das Dazwischensein normal wäre?
Da wären dann Begriffe wie Queer, Gender*Fluid, oder Drag King* nicht (mehr) ungewöhnlich, würden nicht exotisch wirken.

Alice Moe füllt diese Bezeichnungen mit Leben und Herzblut. Sie* nennt sich auch Heartactivist und arbeitet und lebt in London, Berlin, Wien, Linz und New York. Ebenso vielfältig sind ihre* Tätigkeitsbereiche in Form von Texten, Bildern, Collagen, Kostümen. Alice macht Performances und Vidoes zu ThemenIdentität, Grenzüberwindung, Fluidität von Geschlechterrollen, arbeitet mit Drag oder FuckMachines.
Arthouse Vienna veröffentlichte den ersten Film zur Post-Porn Performance im Jahr 2018 unter dem Titel Food Porn (for realz).

Weiters bietet sie* Workshops vielfältigen Themen an, wie zum Beispiel zu
– Identität, Überwindung von Grenzen; Non-Binaritäten; Zwischenbereiche / Farbspektren.
– Körper und Raum: Sexualität; Fluidität und Fluids, Fluss und Schleim; Auflösung oder Erweiterung des scheinbar Beständigen. 
– Vielfalt und Transkulturalität; Multidimensionalität; Queerness; Dragkinging;
– 
oder auch Kapitalismuskritik und die Schönheit des Details; die Freude am Grind;

Alice Moe studiert Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz, arbeitet(e) auch als social worker im JUZ und als eine* der Leiter*innen bei YOUnited Queere Jugendgruppe (HOSI Linz), sowie ehrenamtlich bei JAAPO!

Sie* sagt von sich selber, dass sie* es liebt sich neu zu erfinden, neue Aspekte an sich zu entdecken und diesen Raum zu geben, neugierig zu erforschen. Mit Leidenschaft schafft Alice den Spagat zwischen vielen Disziplinen und bezeichnet sich selbst als menschliches Brückentierchen bzw. Schneckenalien, der seine eigene Evolution auf allen Dimensionen in Frage stellt.
Wie ist sie* geworden, wer sie* ist? Was sind ihre* Utopien und Realitäten? Dazu hat Alice viele Vorstellungswelten – Bilder, Düfte und hard facts. Den Sound, den sie* mir zu ihrer* Utopie geschickt hat ist hier zu finden. 
Weiterführende Links:
Moderation und Gestaltung: Sigrid Ecker

Schreibe einen Kommentar