Wenig Budget für Gewaltprävention

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Bei der Pressekonferenz der SPÖ zu Gewaltprävention am 13. Dezember haben Renate Heitz, Landesfrauenabgeordnete und Grete Rackl, Geschäftsführerin vom Frauenhaus Linz, darüber gesprochen, was es braucht, um Gewaltprävention effektiv gestalten zu können. Letzte Woche wurde das Landesbudget beschlossen. Frauenberatungsstellen bekommen eine Budgeterhöhung von 1000€. Auch das restliche Budget wird 2023 anders verteilt als zuvor. Nämlich nach dem Bevölkerungsschlüssel — das Budget richtet sich danach, wie viele Menschen rund um Beratungsstellen wohnen. Das bedeutet, dass Frauenberatungsstellen in ländlicheren Gegenden mit weniger Budget auskommen müssen.

Renate Heitz hat schon zu Beginn der Pressekonferenz klargemacht, dass Gewalt an Frauen nur mit genügend Geld verhindert werden kann. Sie kritisiert das beschlossene Budget für Oberösterreich.

Betont wurde bei der Pressekonferenz die Wichtigkeit von Öffentlichkeitsarbeit. Eine Aktion, die während der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen stattgefunden hat, war, dass sich 28 in weiß gekleidete Menschen an der Nibelungenbrücke in Linz aufgestellt haben. Sie waren ein Gedenken an die 28 Frauen, die 2022 in Österreich ermordet worden sind.

Grete Rackl gibt auch einen Überblick über die derzeitige Situation der Frauenhäuser in Oberösterreich. Ausgelastet waren sie heuer oft.

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