Geschlechtsidentitäten

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"Von Mahatma Ghandi bis Carola Rackete"
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Weltempfänger: EU Klimaziele 2040
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Die Bedeutung der Sprache für den Frieden

„Ich war nie Maria“

Als Frau zu leben war nie eine bewusste Entscheidung. Maria war schon immer Paul. Ein Gespräch über Transidentität.

Die Änderung des Namens war der geringste Aufwand, sagt Paul. Bis vor Kurzem war er noch als Maria bekannt, denn Paul ist transident. Transidente Menschen identifizieren sich nicht mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen worden ist. Obwohl Paul als Frau gelebt hat, hat er sich nie als solche gefühlt. Im „falschen Körper“ war er dennoch nicht, betont er. Sein Körper musste lediglich an seine Identität angepasst werden. Doch dieser Anpassungsprozess ist lang, steinig, mit Kosten verbunden und mit Schmerzen. Er beinhaltet u.a. Hormonbehandlungen, Psychotherapien und Operationen. Paul gibt im Studiogespräch Einblicke in seinen Weg sowie Tipps für Anlaufstellen. Hat er sich vor einigen Jahren noch viel Information selbst erarbeiten müssen, gibt es für transidente Personen heutzutage mehr Möglichkeiten Unterstützung und Beratung zu finden. Entscheidend ist außerdem das Umfeld. Insgesamt schätzt sich Paul glücklich ein sehr unterstützendes Umfeld zu haben. Auch in seinem Beruf als Hortleiter hat er positive Erfahrungen gemacht. Aber nicht allen transidenten Personen geht es so, ist er sich bewusst.

Anlässlich des Weltfrauentags thematisieren wir auch Geschlechterrollen und sprechen darüber wie sich die gesellschaftlichen Erwartungen Paul gegenüber verändert haben, nun, da er als Mann wahrgenommen wird.

Informationen und Anlaufstellen:

Transgender Team Austria

Trans-Austria

HOSI Linz

Rat auf Draht 147

***

Moderation: Marina Wetzlmaier

cc-Musik: Lights And Breeze – Anthem of Rain (cc-by-4.0)

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Linz hackt für Soziale Innovation

Vom 24. bis 26. März werden in Linz bei dem Hackathon „Soziale Innovation“ Projekte und Prototypen entworfen, die zu einer barrierefreieren Stadt beitragen sollen. Das können zum Beispiel Barrieren im öffentlichen Raum, sprachliche Barrieren, Schwierigkeiten im Alter oder generationsübergreifende Themen sein. Die Veranstaltung selbst ist auch barrierefrei. Bei einer Pressekonferenz stellten Bürgermeister Klaus Luger und Projektmanager von Linz Hackt Franz Dörfler das Thema vor. Einer der Gewinner*innen vom letzten Hackathon, Martin Hausleitner hat das Projekt „nochboa“ vorgestellt. Mittlerweile befindet sich die App, die Personen in der Nachbarschaft mitteinander verbinden soll, in der Testphase.

3 Männer sitzen an einem langen Tisch. Vor ihnen steht ein Aufnahmegerät und Wassergläser
Von links: Martin Hausleitner, Klaus Luger, Franz Dörfler

Für eine Teilnahme besteht die Möglichkeit, sich online als Einzelperson, Expert*in, Team oder Initiative anzumelden. Alle Anmeldungen und Ideen werden in „Hackerprojekte“, die sich speziell auf die Verwendung digitaler Tools fokussieren, oder „Makerprojekte“, deren Fokus auf praktischem Output unter Verwendung von Materialien bzw. Werkzeugen liegt, unterteilt. Dabei kann eine bereits konkrete Idee eingereicht werden oder das Innovations-Team sucht nach passenden Matches. Es stehen nämlich Expert*innen mit Rat und Tat zur Verfügung.

Anmeldung ist noch bis 22. März möglich.

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Sendungsgestaltung: Aylin Yilmaz

CC-Musik:
Lupus – Hill Of Silence

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