Woche der Artenvielfalt

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Mit Wäldern und Holz das Klima schützen

Bei einer Pressekonferenz am 15. Mai haben Forst- und Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger und Landesforstdirektorin Elfriede Moser Zahlen und Fakten dazu geteilt, wie es um die österreichischen Wälder steht. Bäume helfen dabei CO2 aus der Atmosphäre zu speichern und in Sauerstoff umzuwandeln. Ein Baum speichert durchschnittlich jährlich 24.62 kg CO2. Nadelbäume speichern mehr, aber Monokulturen sind ein schlechterer Lebensraum für Tiere und sie sind auch nicht gut für den Waldboden. Um diesen zu schonen wird in Oberösterreich mehr auf Mischwälder gesetzt. Mindestens vier Arten von Bäumen sollen in einem Wald vorkommen. Der Borkenkäfer als Schädling setzt Bäumen auch zu, die trockenen und immer mehr steigenden Temperaturen lassen ihn verbreiten. Nicht nur Schädlinge setzen den heimischen Bäumen zu, heiße Temperaturen sind schlecht für manche Sorten, wie die Fichte zum Beispiel. Moser erklärt, dass deshalb schon „Baumlabore“ angesetzt worden sind, wo untersucht wird, welche Bäume bei uns in Zukunft wachsen und bestehen können.

Auf einer Wiese stehen Schaukeln. Es sind grüne Sitzsäcke, in die man sich reinsetzen kann. Zwischen den Beinen der Schaukel sind Plakate gespannt, die Informationen rund um Wälder beinhalten.
Vor dem Landhaus sind Schaukeln aufgebaut, die Informationen rund um Bäume beinhalten.

Der Mai steht im Zeichen der Artenvielfalt

Der 22. Mai ist der internationale Tag der Artenvielfalt. Rund um dieses Datum veranstaltet der Naturschutzbund die woche der Artenvielfalt mit vielen Veranstaltungen. Exkursionen, Wanderungen, Ausstellungen und vieles mehr. Hier findet man den Kalender für Oberösterreich. Im Interview erzählt die Projektleiterin der Woche, Doris Landertinger, über die Wichtigkeit von Artenvielfalt, welche Arten besonders gefährdet sind und wie der Naturschutzbund es schaffen möchte, die Biodiverisät zu erhalten.

 

Ein Kind zeigt auf einen Plan, den es in der Hand hält. Es ist ein Wald abgebildet

Das Schützen von Arten bewerkstelligt der Naturschutzbund unter anderem dadurch, dass sie Flächen, die nicht wirtschaftlich genutzt werden, kaufen und diese dann in Biotope umwandeln, in denen Tiere und Pflanzen ungestört leben können. Freiwillige helfen dann mit, diese Flächen einmal im Jahr händisch zu mähen. Die Zusammenarbeit mit der Zivilgemeinschaft passiert auch bei dem Portal Naturbeobachtung. Dort können alle Fotos von Tieren und Pflanzen hochladen und diese auch bestimmen lassen.

 

Aktion gegen Marsch für das Leben

Mira Standhartinger von Do It Yourself Frauentag Linz erzählt, warum kostenloser und straffreier Schwangerschaftsabbruch für alle Menschen weltweit wichtig wäre. Sie organisieren auch für Freitag, 19. Mai eine Aktion, um gegen den Marsch für das Leben und für Selbstbestimmung zu protestieren. Die Jugend für das Leben geht in Linz derzeit immer wieder gegen das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch auf die Straße. Frauen müssten unterstützt und Kinder geschützt werden, heißt es. Ein totales Abtreibungsverbot bewirkt jedoch das genaue Gegenteil: Mädchen und Frauen werden in die Illegalität getrieben und greifen oft zu Maßnahmen, die fatale Folgen für ihre Gesundheit haben, so Standhartinger.

Die Kundgebung findet am Freitag, 19. Mai um 16 Uhr am Taubenmarkt in Linz statt.

Eine Person protestiert für das Recht auf Abtreibung

Moderation: Aylin Yilmaz
CC-Musik:

Lupus – Hills of Silence
Raphael Pistachio – An Orange Groove

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