Alles aus Liebe? Ein Blick auf die Krise unbezahlter Arbeit

Podcast
Radio Stimme
  • rast20230516cba
    60:00
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Wissenschaftsskepsis und ihre Folgen für die Demokratie - Teil 1
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"Eingriffsähnliche Vorwirkung" und "intertemporale Freiheitssicherung" - Wie wir juristisch den Generationen gerecht werden können
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„Hier sprichst du Deutsch!“ – Mehrsprachigkeit & Sprachpolitik
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Wohnungslosigkeit
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„Macht der Musik“ – Musik als Mittel der politischen Intervention

Nachdem wir in unserer vergangenen Sendung über Zeitkultur, Zeitpolitik und gerechte Verteilung gesprochen haben, widmen wir unsere aktuelle Sendung einem ganz zentralen Aspekt der Debatte: unbezahlte Sorge- und Reproduktionsarbeit, kurz Care Arbeit. Passend zum Muttertag sprechen wir über die Notwendigkeit einer Care Revolution, die eingefahrene Rollenbilder hinterfragt und neue Formen bzw. gerechte Verteilung der Care Arbeit ermöglicht. Nach wie vor wird ein Großteil der unbezahlten Arbeit – die Sorge um Kinder, Haushalt, Pflege von Angehörigen und gemeinschaftliche Sorge – von Frauen erledigt. Berufe im Care-Bereich werden schlechter bezahlt, Arbeitsbedingungen sind häufig prekär. Daran hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert, ganz im Gegenteil. Care Arbeit wird beklatscht, belächelt oder mit Pralinen beschenkt – aber nicht fair verteilt und bezahlt. Um Kontinuitäten der feministischen Kämpfe rund um das Thema Care Arbeit aufzuzeigen, spielen wir euch außerdem zwei Interviews aus der Sendung „Sie nennen es Liebe. Wir nennen es Arbeit“ von Radio Helsinki. Darin beleuchten die Soziologin & Politologin Susanne Schultz und Judith Derndorfer, Referentin der Arbeiterkammer sowohl historische Aspekte des Kampfes um Care als auch die aktuelle Lage in Österreich.

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