„Wir sind hier, um unsere Transrechte zu verteidigen“ | Şeyda Kurt über Hass | RDL Redakteur doch vor Gericht

Podcast
VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
Audio-Player
  • 23_06_14_Nachrichten
    30:00
audio
30:00 Min.
„Ich kann seither nur noch ein bis zwei Stunden am Stück schlafen“ – Hausdurchsuchungen in der linken Szene | Kulturland retten!
audio
26:38 Min.
„We also have a right to live!“ - Massaker an Alewit:innen in Syrien | Omas gegen Rechts zur Landtagssitzung
audio
30:00 Min.
8. März Demo in Graz | „Eine unabhängige Kultur gehört zu einer funktionierenden Demokratie“ - IG Kultur Steiermark
audio
30:00 Min.
PeriFeri - Seit 10 Jahren gegen Verschleppung und Zwangsheirat

„Wir sind hier, um unsere Transrechte zu verteidigen“
Die britische Anti-Trans-Aktivistin Posie Parker, mit bürgerlichem Namen Kellie-Jay Keen-Minshull, definiert sich als Frauenrechtlerin und 2023 als das „Jahr der TERF“. „TERF“ bedeutet „Trans Exclusionary Radical Feminists“ und steht für einen „Feminismus“, der trans Personen explizit ausschließt.

Am vergangenen Samstag hielt sie eine Kundgebung in Wien ab. Als Gegenveranstaltung organisierte ein Bündnis aus Wien zeitgleich das „Trans Paradeis“, ein „feministisches Fest der Freude gegen die Diskriminierung von trans Personen“. Unsere Wien-Korrespondentin Sarah hat für euch einige Eindrücke gesammelt.

Şeyda Kurt: Hass kann Nachhaltigkeit erzeugen
„In diesem Buch hole ich den Hass aus der Verbannung und begebe mich auf die Spuren seines widerständigen Potentials“, beschreibt die Bestsellerautorin Şeyda Kurt ihr neues Werk. In „Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls“ ergründet sie, wer in unserer Gesellschaft eigentlich die Hassenden sind – und aus welchen Machtverhältnissen sie kommen.

Anfang Juni las sie daraus im Forum Stadtpark vor. Nikita von der VON UNTEN-Redaktion traf sie zu einem Interview. Sie sprachen über den Unterschied zwischen linkem und rechtem Hass, über zärtlichen Hass und darüber wie viel Hass wir für die Revolution brauchen.

RDL Redakteur nun doch vor Gericht
Am Montag dem 12. Juni 2023 entschied das  Oberlandesgericht Stuttgart, das Hauptverfahren gegen RDL-Redakteur Fabian darf nun doch eröffnet werden. Vor einigen Wochen hatte das Landesgericht Karlsruhe die umstrittene Klage der Staatsanwaltschaft noch zurückgewiesen.
Radio Dreyeckland sprach mit David Werdermann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte über die Entscheidung und dessen Bedeutung für die Pressefreiheit. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte unterstützt Radio Dreyeckland in der rechtlichen Auseinandersetzung mit Staatsschutz und Staatsanwaltschaft.

Credits: Franz Hagmann

Schreibe einen Kommentar