Zivilcourage zeigen lernen

Podcast
FROzine
  • Beitrag_Anja Baum Zivi Symposium_16m35s
    16:35
audio
50:00 min.
Probleme der Lichtverschmutzung
audio
43:14 min.
Ausblicke für Frauen in Haft
audio
59:35 min.
Perspektiven von Frauen in Haft
audio
14:47 min.
Hunger.Macht.Profite in Oberösterreich
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Weltklimakonferenz COP29
audio
52:12 min.
Lebenssituationen von Alleinerziehenden
audio
21:30 min.
Pogromnacht-Gedenken in Wels
audio
49:07 min.
Vertrauen in die Wissenschaft stärken | Pogromnacht-Gedenken in Wels
audio
24:30 min.
Wissenschaftsjournalismus in Zeiten von Wissenschaftsskepsis
audio
12:25 min.
Social Media Nutzung von jungen Kindern

Heuer steht das Thema Sexismus und geschlechterbasierte Gewalt im Zentrum. In Workshops, Diskussionen und bei Vorträgen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie mutiges, engagiertes Auftreten in Schule, Arbeit und Freizeit aussehen kann. Das Projekt „zusammenhalten – Extremismusprävention durch Engagement“ veranstaltet das Symposium bei freiem Eintritt. Anja Baum, von die zivi – die Zivilgesellschaft wirkt hat im Gespräch mit Aylin Yilmaz über das Programm des Festivals gesprochen und wie Menschen überhaupt motiviert werden, sich zu engagieren. Sie erklärt das Konzept der Zivilcourage folgendermaßen:

Zivilcourage bedeutet grundsätzlich, das sich Menschen aus freien Stücken für etwas oder jemanden einsetzen und sich solidarisch zeigen mit Schwächeren der Gesellschaft. Auch wenn das Nachteile für einen selbst bedeutet. Da gibt es drei große Formen, in die das eingeteilt wird: sich für etwas einzusetzen, sich zur Wehr zu setzen, und einzugreifen.

Auf dem Symposium gibt es ab 13:00 verschiedenste Veranstaltungen, wie die Podiumsdiskussion:

ZIVILCOURAGE UND SEXISMUS – WIE LAUT MUSS WIDERSTAND SEIN?
Sexismus, Rassismus, Klimakatastrophe, Diskriminierung: if you are not angry you are not paying attention. Doch wie wird aus Wut Veränderung? Wie deutlich muss Protest sein um eine Neuausrichtung einzuleiten? Welche Stimmen werden überhaupt gehört und wer wird maximal „mitgemeint“? Es gilt Privilegien, Stereotypisierungen und intersektionale Diskriminierungen aufzudecken und Möglichkeiten für tatsächlich gemeinsames Handeln zu finden.

In Workshops können Teilnehmende Handlungsstrategien gegen zum Beispiel Sexismus oder Gewalt entwickeln:

BERNADETTE STIEBITZHOFER – THEATER: STÄRKER ALS GEWALT.
PROBEN FÜR DIE WIRKLICHKEIT.

Mithilfe der theaterpädagogischen Methoden des „Theater der Unterdrückten“ setzt sich der Workshop in geschütztem Rahmen und auf kreative Weise mit den Themen Gewalt und Zivilcourage auseinander. Hier ist Raum zum Ausprobieren, für Austausch und spielerischen Ausdruck und die Aufarbeitung der gesammelten Eindrücke. Die Teilnehmer:innen schlüpfen in Rollen und erproben Zivilcourage für die Wirklichkeit um dieser gestärkt entgegen zu treten.

MELANIN TALK – RASSISMUS, SEXISMUS UND INTERSEKTIONALITÄT

Schwarz. Weiblich. Mehrfachdiskriminiert? – In diesem Workshop erwartet dich
• Impulse zu Rassismus, Sexismus & Intersektionalität
• Wissen und Handlungsmöglichkeiten zu Rassismus, Sexismus, Feminismus, Stereotypisierungen/unconscious bias, Diversität, Intersektionalität
• Vorstellung weiterer Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

 

Die Teilname ist kostenlos, um Anmeldung wird spätestens bis 12. Oktober gebeten.

Alle Informationen und Anmeldung auf https://www.dieziwi.at/aktuelle-veranstaltungen/detail/symposium 

Ein Plakat für das Symposium der Zivilcourage. Es findet am 13. Oktober ab 13:00 statt. Im Jägermayrhof in Linz. Das Plakat zeigt eine in die Luft gestreckte Faust mit grünlackierten Fingernägeln

Vložiť komentár