A wie Generation A oder Alternativ-losigkeit

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FROzine
  • FRozine_13092012
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Heute im FROzine: Ein Gespräch mit dem Leiter der Bildungsabteilung des OÖ Gewerkschaftsbundes Sepp Wall-Strasser über Alternativen in Zeiten der Krise. Der Künstler und Architekt Heidulf Gerngross hat ein eigenes Alphabeth entwickelt, anhand des sogenannten Archiquanten. Wie sich das spricht: Zu hören im FROzine.

Generation A

„Ihr Grünschnäbel wollt also, dass eure Generation einen Namen bekommt? Wohl kaum, ihr wollt bloß Jobs, oder? Tja, die Medien leisten uns allen einen unschätzbaren Dienst, wenn sie euch Generation X nennen. Nur zwei Klicks weiter ist das Alphabet zu Ende. Ich erkläre euch hiermit zur Generation A und stelle euch damit an den Anfang einer ebenso langen Reihe spektakulärer Errungenschaften und Reinfälle wie einst Adam und Eva.“

Kurt Vonnegut bei seiner Rede vor Absolventen der Syracuse University, 8. Mai 1994. In: „Generation A“ von Douglas Coupland. 2012.

Alle reden von der Krise und noch kaum jemand weiß wohin die Arbeitsplätze einer ganzen Generation junger Menschen verschwunden ist. Im Wissensturm wird ab nächster Woche eine Vortragsreihe starten, die sich mit verschiedenen Aspekten der Wirtschaftskrise auseinandersetzt, wie die neoliberale Domestizierung oder die Erosion des politischen Systems zwischen Massenmobilisierung und Demokratiebewegung.

Im Interview spricht FROzine mit dem Leiter der Bildungsabteilung des OÖ Gewerkschaftsbundes Sepp Wall-Strasser über Alternativen in Zeiten der Krise und die Vortragsreihe mit dem Titel Das Desaster des Marktradikalismus.

A wie Alphabet

Es spricht das Alphabet aus: Heidulf Gerngross. Der ARCHIQUANT, auf dem dieses Alphabet basiert, ist eine neue geometrische Figur, deren Breite (B) gleich seinem Radius (R) ist. Seine Tiefe ist der goldene Schnitt von R oder B. Er ist ein Proportionsmaß, das einerseits den rechten Winkel erweitert und das Ende der Hackenkreuzarchitektur einleitet, andererseits die egomanisch individuelle Architektur der Dekonstruktivisten eliminiert und eine allgemein vertraute Konstruktionsmöglichkeit eröffnet. Der ARCHIQUANT ist „der rechte Winkel des 21. Jahrhunderts“, ein Passstück, das passt.

Gerngross war Artist in Residence auf der Eleonore im Winterhafen. Ein Projekt von STWST Linz.

Das vollständige Interview mit dem auf der Eleonore eingeladenen Künstlerduo Heidulf Gerngross und Wolf Guenter Tiel ist am Mittwoch, den 19. September im Radio FRO Open Space ab 12 Uhr 10 zu hören.

Es ging den beiden Protagonisten am Schiff um Archiquanten, Alphabete und einen bewegten Diskurs zwischen Städtebau und Channeling. Bitte anschnallen!

Weltempfänger präsentiert: GSOA in der Schweiz

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee wird 30 Jahre alt. 1982 als die GSoA ihre Arbeit begann, grenzte es noch an Landesverrat, die Heilige Kuh „Armee“ zu kritisieren. 1989 kam die erste GSoA-Initiative zur Abstimmung – also gleichzeitig als der Eiserne Vorhang im Osten gefallen war – und das Ende des Kalten Krieges einläutete. Über ein Drittel der Schweizer Stimmbevölkerung sagte JA zur Abschaffung der Armee. Ein Tabu war gebrochen. Wie es soweit kam, wollte Michael Spahr von GSoA-Mitgbegründer Jo Lang wissen. Ein Beitrag von Radio RaBe in Bern.

Fotocredits. Monocrom@Steirischer Herbst

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