Mangelnde Vielfalt in Österreichs Redaktionen

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Was braucht empowernder Journalismus?

Saskia Hödl und Christiana Krivan (aka Christl Clear) sprechen über die mangelnde Diversität in österreichischen Redaktionen. Beide sind in Wien aufgewachsen, seit über zehn Jahren Journalistinnen und arbeiten heute frei. Während sich in deutschen Redaktionen sehr langsam ein Verständnis dafür einstellt, dass Diversität nicht nur ein moralischer Imperativ ist, sondern auch Chancen für Medienprodukte birgt, hat sich in Österreich in den vergangenen zehn Jahren nicht allzu viel getan.

Es fehlt in den Redaktionen immer noch an Perspektiven, die nicht aus der weißen, able-bodied oberen cis-Mittelschicht kommen. Genauer betrachten wird in dieser Sendung wie BIPoC (Black Indigene und People of Color) und Menschen mit Migrationshintergrund in Medienhäusern vertreten sind. In Österreichs Redaktionen haben immer noch 87,6 Prozent der Redakteur*innen keinen Migrationshintergrund und 6,4 Prozent haben einen deutschsprachigen Migrationshintergrund.

Eine traurige Bilanz, die auch nicht besser wird, wenn man die Unzulänglichkeiten der Begrifflichkeiten näher betrachtet. Aber woran liegt das – und vor allem: wie könnte man daran etwas ändern?

Sendungsgestaltung: Saskia Hödl und Christiana Krivan

Fotocredit: Saskia privat, Christiana: Ina Aydogan

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