A system that might kill us all

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Feministisch-theologische und queer-feministische Perspektiven auf Gewalt und Utopien

Gewalt gegenüber FLINTA*  ebenso wie die ungehemmte Ausbeutung natürlicher Ressourcen hat in den letzten Jahren nicht nur in Lateinamerika massiv zugenommen. Die öko-feministische Theologin Geraldina Céspedes Ulloa aus Guatemala sieht diese Phänomene als Folgen einer patriarchal und kapitalistisch organisierten Gesellschaft. Auch die queer-feministische Ökonomin Karin Schönpflug aus Wien beschäftigt sich mit den zerstörerischen Auswirkungen des neoliberalen Wirtschaftssystems, in dem Frauen und Natur gleichermaßen objektiviert und ausgebeutet werden. Beide sind der Überzeugung, dass für eine lebenswerte Zukunft ein neues Verständnis des Mensch-Seins und der Beziehungen zur nicht-menschlichen (Um-)Welt notwendig ist. Geraldina Céspedes Ulloa und Karin Schönpflug diskutieren über ihre Perspektiven auf und Erfahrungen mit feministischen Kämpfen und Utopien.

Geraldina Céspedes Ulloa: ist Mitbegründerin des Netzwerkes „Núcleo Mujeres y Teología“ in Guatemala und Ordensfrau der Gemeinschaft „Hermanas Misioneras Dominicas del Rosario“. Sie lehrt an Universitäten in Guatemala und Mexiko und ist Mitglied des befreiungstheologischen Netzwerks „Amerindia“.

Karin Schönpflug: ist Ökonomin und arbeitet am Institut für Höhere Studien Wien und an der FH-Campus Wien. Sie unterrichtet feministische Ökonomie, Forschungsmethoden und Entwicklungsökonomie. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der sozioökonomischen Ausgrenzung von queeren und marginalisierten Menschen und verbindet feministische Ökonomie mit utopischen Ansätzen.

Moderation: Magdalena Kraus

Übersetzung: Gaby Gallo

Eine Kooperation des Österreichischen Lateinamerika-Instituts mit dem Forschungsverbund Lateinamerika der Universität Wien, dem Welthaus Wien und der Katholischen Frauenbewegung.

Organisation der Veranstaltung: Magdalena Kraus und Jonathan Scalet

Sendungsgestaltung: Pia Steiner

Fotocredit: Pixaby

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