Liebevoller Aktivismus braucht utopische Lebensräume

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Interviews mit GEN-Expert*innen
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Die meisten Gemeinschaften wollen keine Insel der Glückseligen sein, sondern den gesellschaftlichen Wandel mit anstoßen.
Tobi Rosswog ist als junger Aktivist seit über 10 Jahren mit all seiner Zeit und mit viel Herzblut dabei, den politischen Widerstand von unten zu organisieren: Waldbesetzungen, Fahrrademos, Lebensmittelrettung. Neben den unmittelbaren Aktionen auf der Straße ist Tobi auch daran beteiligt, Orte für Zusammenlebens und Zusammenarbeiten zu schaffen. Radikal-liebevoller Aktivismus braucht Rückzugsräume in denen die oft recht jungen Akteure sich im Sinne einer Selbstfürsorge erholen können. In diesen utopischen Freiräumen mit kollektivem Eigentum geht es darum, Kooperation und Selbstwirksamkeit zu erfahren und dabei Konkurrenz zu verlernen. Widerstand, Austausch, Utopie – dieser Dreiklang könnte eine Formel für Transformation sein, um den Marathon des Wandels engagiert durchzuhalten ohne auszubrennen.

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