“Man sieht einander nicht mehr”

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Der feministische Kampftag 2026 in Linz
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Demonstration wegen Klimacamp-Räumung im Bergschlösslpark
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Im Spiegel der Geschichte – Zeitzeugengespräch mit Hans Klinger
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Weltempfänger: Soziale Gerechtigkeit
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Herausforderungen im Bildungswesen für Migrantinnen
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One billion rising und Queer Shorts Vienna
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Weltempfänger: Philippinen

Im Gespräch mit der langjährigen Journalistin und Nahost-Korrespondentin Petra Ramsauer. | Männlichkeits- und Geschlechterforscherin Elli Scambor über ungleich verteilte Fürsorgearbeit.

Petra Ramsauer berichtete für nationale und internationale Medien vor allem aus dem Nahen Osten. Zuletzt erschien ihr Buch: “Nahost verstehen. Wie eine Region die Welt in Atem hält”. Auf Einladung der Grünen Frauen OÖ und Gplus OÖ hielt sie in Linz einen Vortrag über den Nahostkonflikt aus Sicht der weiblichen Bevölkerung. Seit Februar ist Petra Ramsauer in freier Praxis als Psychotherapeutin unter Supervision in Ausbildung tätig. Dabei konzentriert sie sich auf die Arbeit mit traumatisierten Menschen.

Im Interview spricht sie über den israelisch-palästinensischen Konflikt und wie verhärtete Fronten dazu führen, dass das Leid der jeweils anderen Seite nicht mehr gesehen wird. Sie erzählt aber auch von Initiativen, die sich für Frieden einsetzen. Ein Fundament für jede Friedenslösung  sei die psychische Gesundheit, vor allem die Arbeit mit Traumatisierungen. Ein weiterer Schlüssel liegt in der feministischen Außenpolitik und dem Aufbrechen patriarchaler Strukturen. Die Forschung zeigt, dass die Einbindung von Frauengruppen in Friedensverhandlungen die Wahrscheinlichkeit für stabile politische Vereinbarungen nach Konflikten und Kriegen erhöht.

Zum Interview

Fürsorgearbeit gerecht verteilt
Am 01. März fand der Equal-Care day statt. Dieser macht auf die ungleiche Aufteilung von Fürsorgearbeit aufmerksam, die zu einem Großteil von Frauen getragen wird. Sofia Jüngling spricht mit der Männlichkeits- und Geschlechterforscherin Elli Scambor  vom Institut für Männer- und Geschlechterforschung in Graz über unterschiedliche Formen von Männlichkeiten, über die Auswirkungen auf die Lebensqualität von Familien bei fair verteilter Fürsorge-arbeit und auch darüber warum es strukturelle Maßnahmen wie Karenzpflicht und Anstellungsmodelle für pflegende Angehörige braucht, damit Fürsorge-Arbeit in der Zukunft gerechter verteilt werden kann.

Die Langfassung des Interviews kann in der Sendung “Kultur und Bildung spezial” vom 28. Februar nachgehört werden: Equal Care Day

 

Moderation: Marina Wetzlmaier

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