„Ich kann seither nur noch ein bis zwei Stunden am Stück schlafen“ – Hausdurchsuchungen in der linken Szene | Kulturland retten!

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VON UNTEN – Das Nachrichtenmagazin auf Radio Helsinki
  • 25_03_26_Nachrichten
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„Ich kann seither nur noch ein bis zwei Stunden am Stück schlafen“ – Hausdurchsuchungen in der linken Szene
Anfang bis Mitte März fanden in Graz sieben Hausdurchsuchungen in der linken Szene statt. Sieben Personen wurden zeitweise festgenommen, eine Person ist seither in Haft. Es geht um einen Vorfall Ende Jänner nach dem Burschenschafterball in Graz: Ein Ballbesucher stürzte, nachdem ihm seine Burschenschafter-Kappe vom Kopf gerissen wurde.
Die ermittelnden Behörden ließen sogar eine Person mittels Interpol suchen, und die Hausdurchsuchungen wurden kurz nach 05:00 Uhr von der Cobra durchgeführt – einer Spezialeinheit, die normalerweise bei der Terrorismusbekämpfung zum Einsatz kommt.
Wir sprechen heute mit Robin (Name von der Redaktion geändert), Mitbewohner:in eines Angeklagten, über die Hausdurchsuchung, wie Robin die Nacht wahrgenommen hat und über die Verhältnismäßigkeit.

Kulturland retten: Demo-Rückblick und Interview mit der Festivalleitung der Diagonale
Im zweiten Beitrag heute geht es um die prekäre Lage der freien Kulturszene in der Steiermark. Nach den massiven Förderkürzungen und der überraschenden Neubesetzung des steirischen Kulturkuratoriums wächst der Widerstand stetig.
Am 20. März fand in Graz eine Demonstration unter dem Motto „Kulturland retten“ statt (Link zur Kampagne und zur Petition). Die Organisator:innen rechneten mit 500 Personen, gekommen sind jedoch rund 3.000 Menschen. Daniel war vor Ort und hat Demoteilnehmer:innen gefragt, warum sie hier sind.

Im zweiten Teil des Beitrags hört ihr ein Interview mit Claudia Slanar und Dominik Kamalzadeh, der Festivalleitung der Diagonale. Lilly spricht mit den beiden über den Diagonale-Preis für den besten Nachwuchsfilm und darüber, dass er nicht mehr vom Land Steiermark finanziert wird.
Hier könnt ihr das gesamte Interview nachhören.
Update: Durch die solidarische Unterstützung der Produktionsfirmen Prisma Film, AMOUR FOU Vienna und AV-Professional GmbH kann der Preis nun doch wie geplant vergeben werden.

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