Dokumentation – „Der Mann mit der Kleinen Kamera – Wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte“

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Dokumentation – „Der Mann mit der Kleinen Kamera – Wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte“
Gespräch mit dem Regisseur Andreas Kurz

Gespräch mit dem Filmemacher Andreas Kurz über seine aktuelle Dokumentation, die vor kurzem Premiere gehabt hat. Der Film „Der Mann mit der kleinen Kamera – wie ein Amateurfilmer Frieden im Krieg inszenierte“ geht den Inhalten von gefunden, privaten Filmrollen nach. Im Zeitraum vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg wird in den Bildern nicht nur die damalige Vorstellung von heiler Welt sondern auch eine Sichtweise auf das damalige Kriegs und Weltgeschehen deutlich. Der filmende Familienvater macht Kariere beim Reichsarbeitsdienst (RAD) einer NS-Wehrmachts- Vorfeldorganisation und fängt neben privater Idylle auch etwa die NS-Disziplinierungs- und Indoktrinierungsmechanismen ein. Und er nähert sich bei der Inszenierung seiner Bilder den NS gängigen filmischen Praktiken der Propaganda an.
Ein Film nicht nur über die Alltäglichkeit während der NS- und Kriegszeit sondern auch über die Beginnzeit und das Phänomen des Amateurfilms, dem Beginn der privaten Bewegtbildaufzeichnung.

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