Diese Folge befasst sich mit den Auswirkungen rechtlicher, psychiatrischer und gesellschaftlicher Strukturen auf Körper und Handlungsmacht von Frauen* und nicht-binären Personen im österreichischen Maßnahmenvollzug und fragt, wie die Einschätzung von „Gefährlichkeit“ diese prägt. Historische und theoretische Perspektiven (u. a. Foucault, Butler) werden mit empirischen Einblicken zu Agency-Strategien, intersektionalen Dynamiken und Lücken in der forensischen Nachsorge verbunden. Zudem werden die Herausforderungen der Entlassung beleuchtet und aufgezeigt, warum eine ressourcenorientierte, gerechte Praxis über Institutionen hinaus notwendig ist.
Es unterhalten sich
und
Linda Greuter
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Bereiter/Kitzberger, „Das ist alles ein wenig – auf gut Deutsch – ein Eiertanz!“



