Mein Rückblick, der Inventur macht: Welche patriarchalen Routinen, welche Abwehrreflexe, welche alten Machttricks haben 2025 besonders verlässlich geliefert – und warum wirkt das Ganze so erstaunlich „unbeschadet“ nach dem Jahreswechsel? Diese Sendung montiert ein Best-of aus feministischen Skizzen: Frauen als Autorinnen der Geschichte statt als Staffage, Sprache als Herrschaftsinstrument statt als neutrale Verpackung, und ein Blick auf das, was Frauen seit Jahrhunderten leisten, während ihre Namen aus dem Bild geschnitten werden. Es geht um die Grammatik der Macht, um das Pathologisieren, das generische Maskulinum als Tarnkappe und um die Gegenbewegung: eigene Worte setzen, Begriffe zurückerobern und feministisch codieren. Frauen sind tatsächlich reale Denkerinnen, denn weibliche Leistung war nie ein Ausnahmezustand, sondern systematisch kleingerechnet. Von der Renaissance bis zur Mathematik, von kultureller Arbeit bis zu wissenschaftlichen Durchbrüchen; Feminismus ist Analyse, Stil, Tempo und Haltung. Frequenz Femina als Kontrapunkt, Antrieb und als freches Aufwärmtraining gegen die bleierne Selbstüberschätzung männlicher Mythen 2026. Ein Jahresrückblick mit Witz und Widerhaken.




