Kundgebung für saubere Luft in Graz 22. Jänner 2026 11-17h Hauptplatz/Rathaus
Wir berichten über ein Bauprojekt, das die Klimakrise verschlimmern und die Luftqualität in Graz verschlechtern würde.
Die Grazer Bürgerinitiative „Stopp Müllverbrennung Graz” unter ihrem Sprecher Günter Eisenhut setzt sich für gesundheits- und klimafreundliche Fernwärme, erneuerbare Energien und eine echte Kreislaufwirtschaft ein.Es gibt drei Buchstaben, die für Graz momentan von besonderer Bedeutung sind. U, V und P.
Sie stehen für Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine solche Prüfung muss erfolgen, wenn ein größeres Bauprojekt geplant ist, dessen schädliche Folgen für die Umwelt im Voraus gründlich geplant werden müssen.
Und zwar von ausgewiesenen Experten, die sich in der jeweiligen Materie gut auskennen und mutmaßliche Auswirkungen auf die Umwelt errechnen können.
Eine solche UVP steht Graz am 20. Januar bevor, ohne dass die Mehrheit der Grazer Bevölkerung das Projekt des sogenannten „Energiewerk Graz” trotz der Anzeigenkampagne der Betreiber überhaupt kennt, geschweige denn dessen tatsächliche Tragweite erkennen kann.
Machen Sie einmal den Test in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis mit der Frage: „Energiewerk Graz, schon mal gehört?” Was das ist?
Sie werden viel Kopfschütteln ernten.
Dabei geht es um ein umweltproblematisches Projekt mitten in Graz.
Es liegt etwas in der Luft, in der Grazer Luft, und das schon seit Jahren. Nämlich viel zu viele gesundheitsschädliche Schadstoffe.
In nur wenigen Tagen, am 20. Januar 2026, beginnt die dreitägige Umweltverträglichkeitsprüfung für das Müllverbrennungswerk in der Grazer Innenstadt.
Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass diese positiv ausfallen könnte.
Das versucht die Bürgerinitiative von Günter Eisenhut zu verhindern, denn sie hat qualifizierte Argumente gegen dieses Bauprojekt gesammelt und den Parteien des Gemeinderats vorgetragen.
Mit der Kernaussage, dass die Folgen für die Grazer Bevölkerung außerordentlich gesundheitsschädlich sein würden.



