Der Große Oberösterreichische Bauernkrieg von 1626 zählt zu den zentralen Konflikten der regionalen Geschichte. Vierhundert Jahre später rückt das Thema wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein.
Am 11. November 2025 war dazu der Historiker Dr. Hannes Leidinger in Ottensheim zu Gast. Leidinger ist Dozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und Leiter der Wiener Außenstelle des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung.
Sein Vortrag stand unter dem Titel: Was wir erinnern – wie wir erinnern – wozu wir erinnern und bildete einen inhaltlichen Auftakt zum Gedenkjahr 2026.
Ottensheim selbst war 1626 ein bedeutender Ort: In der Umgebung befand sich eines von drei Bauernlagern nördlich der Donau.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der VHS Oberösterreich, dem Institut für Angewandte Entwicklungspolitik und DonauQuarz Ottensheim.



