Wenn eine Melodie um die Welt geht

Podcast
KULTURkalender
  • Schchedryk-de
    04:57
audio
07:23 min
117 WÆNDE: Graz wird zur Open-Air-Galerie
audio
04:53 min
Postkartenaktion für ein faires Verfahren für Daniel Kollnig
audio
05:14 min
Sommerabende mit Haltung
audio
05:40 min
Aktivismus, Solidarität und queeres Kino
audio
03:30 min
Bored Teenagers: 50 Jahre Punk im Bücherregal
audio
07:32 min
CSD Graz 2026: Sichtbar, laut und solidarisch
audio
06:23 min
We go Yugo: Die Yugo Fešta 2026 live auf Radio Helsinki
audio
06:37 min
Freitagabend zwischen Bass und feministischer Kunst
audio
06:53 min
Kurdisches Kulturfest und Filmpremiere „The Eternal Song - Earth“
audio
06:19 min
Gespräche, Stadtexperimente und Leerstand mit Zukunft

Anton aus der Kulturredaktion präsentiert heute eine Melodie, die viele sofort erkennen, auch wenn ihr Ursprung oft unbekannt bleibt.
Was heute als festlicher Klang durch die Winterzeit zieht, begann einst ganz anders.

Die Komposition Schtschedryk des ukrainischen Komponisten Mykola Leontowytsch war ursprünglich ein Neujahrslied. In einfachen Bildern erzählt es von Hoffnung, von guten Vorzeichen und vom Wunsch nach einem glücklichen kommenden Jahr.

Erst auf seinem Weg über Länder und Sprachen hinweg erhielt das Lied einen neuen Text und einen neuen Namen: Carol of the Bells. Die Bedeutung veränderte sich, doch die Melodie blieb.

So zeigt diese Musikgeschichte, wie weit ein Lied reisen kann. Und wie viel es in sich trägt, selbst wenn wir es schon hundertmal gehört haben.

Deja un comentario