Grammatik des Krieges: Beobachtungen zur Militarisierung der Gegenwart
In ihren Analysen und Beobachtungen zur „Grammatik des Krieges“ kritisiert und problematisiert die assoziierte Professorin Dr.in Claudia Brunner vom Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung der Universität Klagenfurt/Celovec die gegenwärtige „schleichende Militarisierung der Gesellschaft“. Eine Aktivierung des militärischen Geistes sei feststellbar und selbst bisher pazifistisch eingestellten Politiker*innen gelingt der Spagat, sich verbaler Kriegsrhetorik zu bedienen.
Auch den Diskurswandel der Europäischen Union – von einer Friedenspolitik in Richtung Forcierung militärischer Rüstungsausgaben – ist unverkennbar. Tendenziell ist eine „Mobilisierung der Affekte“ feststellbar: Denken, sprechen und empfinden scheint von einer „Logik des Krieges“ durchdrungen und beeinflusst zu sein. Kritische Stimmen gegen diese schleichende Militarisierung werden abgewertet oder vom öffentlichen Diskurs ausgeschlossen.
Im Fokus des Studiogesprächs steht die Frage, wie kann eine „aktive Friedenspolitik“, fernab von Militarisierung oder zusätzlicher Aufrüstung, gelingen?
Weiterführende Informationen unter:
Claudia Brunner (2024): „Grammatik des Krieges. Beobachtungen zur Militarisierung der Gegenwart sind verfügbar unter: https://epistemicviolence.aau.at/wp-content/uploads/2024/10/brunner-2024-grammatik-des-krieges-2.pdf
Homepage von Claudia Brunner unter: www.epistemicviolence.info











