Femizide: „Männer müssen über männliche Gewalt sprechen“

Podcast
VON UNTEN Einzelbeiträge
  • Femizide: „Männer müssen über männliche Gewalt sprechen“
    11:08
audio
08:56 Min.
Rojava in existenzieller Gefahr
audio
06:56 Min.
Meldungen 21.01.26
audio
04:58 Min.
Kommentar zu den jüngsten Femiziden in der Steiermark
audio
05:54 Min.
Meldungen 14. Jänner 2026
audio
14:07 Min.
Wende im AntifaGraz25 Prozess: „Die Staatsanwaltschaft ist ihren objektiven Ermittlungspflichten mMn nicht nachgekommen"
audio
06:56 Min.
Anwältin Pia Kern zum AntifaGraz25 Prozess
audio
09:13 Min.
Meldungen 07.01.2026
audio
27:03 Min.
UNCUT: Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer zu Pilotprojekt zur Anstellung für pflegende Angehörige
audio
09:43 Min.
Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer zu Pilotprojekt für pflegende Angehörige

Das Jahr 2026 hat erst begonnen und schon hat Österreich zwei Femizide zu verzeichnen, der jüngste in der Steiermark. Am Donnerstag den 15. Jänner fand eine Gedenkveranstaltung für die ermordete Johanna statt.
Dort sprachen unter anderem Sahar Mohsenzada (Gemeinderätin, KPÖ), Tristan Ammerer (Gemeinderat, Grüne) und Anna Slama (Gemeinderätin, Grüne und Demo-Organisatorin). Mohsenzada erzählte bewegend von ihrer eigenen Lebensgeschichte: Ihre Eltern flohen aus Afghanistan, um ihre Töchter zu schützen – und doch sei auch in Österreich nicht automatisch Sicherheit für Frauen gewährleistet. Ammerer machte klar: „Gewalt ist ein Männerproblem“ – und wer Misogynie in rein männlichen Runden nicht widerspricht, mache sich mitverantwortlich für eine Kultur, in der Gewalt weiter stattfinden kann. Slama erklärte, dass die Demo ein Zeichen dafür sei, Ohnmacht nicht allein zu fühlen, und verwies auf legislative Fortschritte etwa in Spanien, die auch hierzulande denkbar seien – als konkrete politische Antwort auf das, was passiert ist.

Schreibe einen Kommentar