Das Jahr 2026 hat erst begonnen und schon hat Österreich zwei Femizide zu verzeichnen, der jüngste in der Steiermark. Am Donnerstag den 15. Jänner fand eine Gedenkveranstaltung für die ermordete Johanna statt.
Dort sprachen unter anderem Sahar Mohsenzada (Gemeinderätin, KPÖ), Tristan Ammerer (Gemeinderat, Grüne) und Anna Slama (Gemeinderätin, Grüne und Demo-Organisatorin). Mohsenzada erzählte bewegend von ihrer eigenen Lebensgeschichte: Ihre Eltern flohen aus Afghanistan, um ihre Töchter zu schützen – und doch sei auch in Österreich nicht automatisch Sicherheit für Frauen gewährleistet. Ammerer machte klar: „Gewalt ist ein Männerproblem“ – und wer Misogynie in rein männlichen Runden nicht widerspricht, mache sich mitverantwortlich für eine Kultur, in der Gewalt weiter stattfinden kann. Slama erklärte, dass die Demo ein Zeichen dafür sei, Ohnmacht nicht allein zu fühlen, und verwies auf legislative Fortschritte etwa in Spanien, die auch hierzulande denkbar seien – als konkrete politische Antwort auf das, was passiert ist.





