or einigen Wochen verordnete der russische Kriegspräsident gleich zwei neue Feiertage – den „Tag der kleinen indigenen Völker Russlands“ und den „Tag der Sprachen der Russischen Föderation“. Eine Anerkennung der Multinationalität des Putin-Imperiums? Nein, sagt die Itilmenin Tjan Zaotschnaja, Aktivistin im deutschen Exil. Einige Wochen später verhaftete die Polizei mehr als 17 Aktivist_innen indigener Völker und nationaler Minderheiten. Vorwurf: Terrorismus und Extremismus. Sie hatten dem kriegsführenden Staat vorgeworfen, Angehörige von Minderheiten im Krieg gegen die Ukraine zu „verheizen“. Dies bestätigte auch die London School of Economics in einer Recherche und wies bereits im August 2025 „auf einen besonders hohen Blutzoll Russlands indigener Völker im Ukraine-Krieg“ hin. Sie werden, so der Vorwurf, als „Kanonenfutter“ im Eroberungskrieg missbraucht.
Medieninhaber
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Produziert
21. Januar 2026
Veröffentlicht
22. Januar 2026
Ausgestrahlt
21. Januar 2026, 18:00
Redakteur:innen
Wolfang Mayr
Themen
Sprachen











