Über das Hoheitsrecht, nicht alles teilen zu müssen.
Wir posten. Wir senden. Wir teilen. Aber wem gehört das, was wir preisgeben? Zum Weltfrauentag 2026 spricht Valerie Springer über digitale Selbstvermarktung und das Verschwinden der Intimität. Und sie macht eine radikale Forderung: nach dem Recht, nicht alles zeigen zu müssen. Das Private ist ein Territorium, das nicht zum Verkauf steht.
𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐤𝐞𝐢𝐧 𝐃𝐚𝐭𝐞𝐧𝐬𝐚𝐭𝐳.
Wie weit reicht weibliche Autonomie heute eigentlich noch im Digitalen?
Frauenkörper und das weibliche Privatleben werden zunehmend in die kapitalistische digitale Verwertungsökonomie eingespannt. Die Inszenierung des Alltags, Aufmerksamkeit, Körper, Intimität und Lebensstil werden zu Daten, die gesammelt, analysiert und monetarisiert werden.
Ein klares Nein zur Vermarktung der intimsten Privatsphäre.
Ein Plädoyer für digitale Autonomie.











