Angefangen hat diese Begegnung mit Robert Foltin über das Quittenbüchlein des Mandelbaumverlags – er wollte es mir übergeben und ich nutzte die Chance eines Interviews mit ihm, der sich als „Anarchopensionist“ bezeichnet.
Vom Protest gegen das AKW Zwentendorf über die Besetzungen rund um die Arena-Bewegung bis zu aktuellen Debatten um Generation Z und neue Aufstände: Robert Foltin blickt auf ein halbes Jahrhundert sozialer Bewegungen zurück – und nach vorne. Ein Gespräch mit dem langjährigen Aktivisten, Theoretiker und Autor von Standardwerken zu sozialen Kämpfen in Österreich über anarchistische Organisationsformen, informelle Hierarchien, soziokratische Wohnprojekte und die Idee, die Gesellschaft von morgen im Hier und Jetzt vorwegzunehmen. Wir kamen von Selbstorganisation, zu Streitkultur, Care-Arbeit, Schreiben als politische Praxis – und über die Frage, was bleibt, wenn Revolten niedergeschlagen werden.
Aber einfach auch eine Begegnung, wie ich das beim Radiomachen so liebe.











