Dank des durch einen Flüchtigkeitsfehler vertauschten Dateiordners eine improvisierte, auf den inhaltlichen Vorgaben der Sendung lt. Ankündigung basierende erste Wegstrecken-Radiostunde im März:
Nochmals und vertieft Eindrücke vom unterwegs sein in Tirol und Vorarlberg – einschließlich grenzüberschreitender Fahrten.
Von Maria Anzbach nach Eichgraben entlang der Westbahnstrecke durch den Wienerwald.
Frei nach Dr. Kurt Ostbahn – Wo haumma denn den Foaplan? Wer – Stand 21.2. – vom oberösterreichischen Klaus an der Pyhrnbahn abfahren wollte, fand zwar Annehmlichkeiten wie einen beheizten Warteraum plus Toiletten vor, jedoch keinen Fahrplan. Warten auf die elektronische Anzeige nach dem Bahnhofsumbau? Ohne Handy und App stehst do wia da greßte Depp? Einübung in Geduld und Zuversicht, sollte nicht stündlich (Ausnahmen bestätigen die Regel) ein Zug nach Linz bzw. nach Selzthal / Richtung Graz von hier abfahren? Vielleicht doch den diensthabenden Fahrdienstleiter fragen?
Was uns aktuell und über die nächsten Monate hinweg an Baustellen mit Schienenersatzverkehren bevorsteht – nicht schrecken, es sieht schlimmer aus als es ist, selbst wenn die „zyklischen Baustellen“ die Streckeninformationsseite nur mehr rot färben.
50% SUV-Anteil bei den Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen – da kommt zumindest bei mir Freude auf, wenn in Straßenzügen, bei denen früher einigermaßen problemlos Autos in beiden Richtungen fahren und sich begegnen konnten, Stehenbleiben und Warten angesagt ist, weil der Lenker/die Lenkerin die Dimensionen des eigenen Fahrzeuges noch nicht richtig einschätzen kann bzw. tatsächlich an der Überbreite des eigenen Fahrzeuges scheitert – so viel materielle Substanz für so wenig Mensch, eine ungeheure Verschwendung!
Erhöhte Treibstoffpreise sind auch Kostentreiber im Öffentlichen Verkehr, also dort, wo noch Fahrzeuge mit Verbrennermotoren unterwegs sind. Davon erfährt man beim Wehklagen über die hohen Spritpreise allerdings nichts. Übrigens wurde das Klimaticket Österreich seit Einführung 2021 um satte 27,9% teurer, somit knapp unter der Inflation, die mit 29,7% veranschlagt wird.
Also: wenn schon Treibstoffe verbilligt werden, um mit gewohnter Treffsicherheit einerseits zwar jenen unter die Arme zu greifen, die sich nicht nur aufs Auto angewiesen fühlen, sondern de facto aufs Auto angewiesen sind, andererseits aber auch den armen SUV fahrenden Speckgürtelbewohner*innen beizustehen, dann bitte auch beim Klimaticket Österreich und dort, wo die regionalen Klimatickets deutlich teurer wurden – siehe OÖ – Abstriche beim Preis machen.











