Spielsucht und Anti-Rassimus Arbeit in OÖ

Podcast
FROzine
  • 2026_04_02_Frozine_SpielsuchtundGoodPracticeAntiRA 50m
    49:57
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Friedensarbeit in Israel und Palästina
audio
55:13 min.
Unversorgt seit 1969
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Rangliste der Pressefreiheit
audio
50:08 min.
Community Rundgang durch die HOSI Linz und Aktionscamp "Die Straße ist kein Zuhause"
audio
51:25 min.
Wie sehr beherrschen uns Maschinen?
audio
30:08 min.
Fernsicht: Kein Gold für Kalsaka
audio
20:26 min.
Der Wolf in Oberösterreich
audio
48:59 min.
Jung. Ohne Arbeit. Mitten in der Stadt.
audio
50:00 min.
Weltempfänger: Windenergie
audio
45:47 min.
Versorgung von Menschen mit ME

Verhaltenssüchte behandeln

„Ich bin so handysüchtig!“ Oft hört man diesen Satz in der heutigen Zeit, aber wann trifft er wirklich zu?

Eine hohe Bildschirmzeit alleine ist noch keine Sucht. Menschen können süchtig nach Social Media werden, nach Onlinespielen oder -shopping. Das Verhalten wird dann problematisch eingestuft, wenn man andere Personen bezüglich der Nutzung belügt. Also behauptet, dass man weniger Zeit in einem Spiel verbringt, als es der Realität entspricht. Oder mehr Geld ausgibt als man es der Familie sagt, und sogar Schulden anhäuft. Nicht nur online können solche Verhaltenssüchte ausgelebt werden, auch das klassische Glücksspiel oder Einkaufen im Geschäft kann bei Personen zu problematischen Verhalten führen. In der Ambulanz für Spielsucht wird süchtigen Personen geholfen. Die Ambulanz ist ein Angebot von Pro Mente am Neuromed Campus des Kepleruniversitätsklinikums Linz. Karlheinz Staudinger, Psychotherapeut in der Ambulanz, spricht darüber, wie man problematisches Verhalten erkennen kann, welche Ansätze es für Therapien gibt und warum Verhaltenssüchte überhaupt entstehen können.

Den Einzelbeitrag können Sie hier nachhören.

Good Practices: Was bedeutet es heute Haltung zu zeigen?

Ein Diskussionsbeitrag der 3. Anti-Rassismus Messe, moderiert von Simon Inou. Gespächspartner*innen waren Ulrike Salinger und Abena Carty-Pinner.

Der 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Aus diesem Anlass fand am 13.03.2026 in Wien die 3. Anti-Rassismus-Messe als Auftaktveranstaltung der Österreichischen Anti-Rassismus-Tage statt. Vor Ort präsentierten zahlreiche Organisationen ihre Arbeit und ihre Kampagnen. Darüber hinaus bot ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Reden und Diskussionsbeiträgen Raum für vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema. Oberösterreich war als Gast-Bundesland zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Dabei stellten die Juristin Ulrike Salinger von der Gleichbehandlungsanwaltschaft Oberösterreich sowie die grüne Gemeinderätin Abena Carty-Pinner zwei Good-Practice-Beispiele aus der Region vor. Abena Carty-Pinner berichtete über die Kampagne Miteinander Linz, während Ulrike Salinger ein Symposium zur rassismuskritischen Rechtswissenschaft präsentierte.

Beitragsbild: Minitta Kandlbauer (c)