Seit 33 Jahren engagiert ich die Solidarwerkstatt (vormals Friedenswerkstatt) in vielen Bereichen der Zivilgesellschaft. Von sozialer Ungleichheit und Umweltfragen bis hin zu Bildungsthemen und Friedensarbeit. 33 Jahre in den viel Wissen erworben wurde über gesellschaftspolitische Zusammenhänge und darüber wie man seine Überzeugungen «auf die Straße», sprich, unter die Leute bringt. Nun veranstaltet die Solidarwerkstatt von 4. bis. 7. Juni ein Seminar unter den Titel «Bedrängnis und Zuversicht«. In diesem Seminar soll vieles des angesammelten Wisses weitergegeben, aber auch angezweifelt werden. In vielfältigen, auch spielerischen, Formaten werden Fragen beleuchtet die man sich im alltäglichem Leben nur selten stellt: Ist die Welt erkennbar? Ist die Welt gestaltbar? Ist die Welt veränderbar?
Ziel des Seminars ist es nicht eine «fertige Weltsicht» zu präsentieren, sondern gemeinsam unterschiedliche Aspekte zu betrachten und zu diskutieren. Vor allem die Lust am Denken und Weiterdenken und Gegen-Den-Strich-Denken sollte man mitbringen. Ansonsten gilt, wie es in der Einladung heißt, «Bevor wir uns vergewissern, müssen wir uns offenkundig verunsichern.»
Im Gespräch mit Andi Wahl erläutert Seminarleiter Boris Lechthaler näheres zu diesem Seminar.
Vorkenntnisse müssen nicht mitgebracht werden. Wer aber will kann zur Vorbereitung das «politisches Emanzipationsprogramm der Solidarwerkstatt Österreich» lesen.
Seminar Bedrängnis und Zuversicht
Do. 4.6. — So. 7.6., Naturfreundehaus Rammahof, St. Oswald bei Freistadt
Anmeldung: boris.lech@outlook.com | 0664.7607937











