Eight seconds – acht Sekunden. Das ist das zentrale Thema im Leben und Schaffen des Photokünstlers Maciej Markovic. Für Markovic ist das Photographieren mehr als nur eine Technik, verbringt er doch einen großen Teil seines Lebens in der Dunkelheit im Inneren seiner selbst gebauten überlebensgroßen Cameras. Möglich wird das durch die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung der Urform der Photographie – der Camera obscura. Die dabei entstandenen Photographien bestechen durch ihre einzigartige Farbgebung und Bewegtheit. Ab 15. April – 18. Juli diesen Jahres sind diese Bilder zu sehen – und zwar in der Ausstellung „Above the river and under the sky“ im BTV Stadtforum Innsbruck. Dort wird es auch die Gelegenheit geben selbst eine vom Künstler installierte begehbare Camera obsura zu erkunden. Das INN SITU Vermittlungsprogramm bietet lebendige Zugänge, außergewöhnliche Perspektiven und Vertiefungen im kleinen Kreis. Es gibt Führungen, Künstler*innengespräche und Minikonzerte. Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.
KulturTon Redakteur Andreas Ritsch hat sich vorab mit Maciej Markovic getroffen und ein Gespräch mit ihm inmitten seiner Ausstellung geführt. Auszüge aus diesem Gespräch und Klaviermusik von Chopin gibt es in der heutigen Ausgabe des Kulturtons auf FREIRAD.
Musik
- Chopin – Nocturnes, Op. 27 No. 1 in C-Sharp Minor – Arthur Rubinstein
- Chopin – Nocturne in E Flat Major (Op. 9 No. 2)
- Chopin – Prelude in E Minor (Op. 28 No. 4)
Sendungsgestaltung: Andreas Ritsch







