ME/CFS*: Wenn eine schwere Erkrankung unsichtbar gemacht wird
„Es gibt keine andere Krankheit, die das Leben von Menschen so zerstören kann.“
Forschung, Behandlung, Therapie, Medikamente, Fachärzt*innenausbildung: Es fehlt überall.
Long Covid und Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom stellen für viele Betroffene eine massive Einschränkung im Alltag dar – und bleiben dennoch oft unsichtbar. Symptome wie extreme Erschöpfung, Schmerzen und Belastungsintoleranz führen dazu, dass selbst einfache Tätigkeiten nicht mehr möglich sind. Viele Betroffene bleiben isoliert.
Radio Dreyeckland aus Freiburg spricht mit Gerhard Heiner von der Selbsthilfegruppe ME/CFS darüber, was sich im vergangenen Jahr in Bezug auf Forschung, Behandlung und öffentliche Wahrnehmung in Deutschland verändert hat – und warum viele Betroffene weiterhin um Anerkennung kämpfen.
Am 17. Mai 2026 findet am Grazer Hauptplatz das Benefizevent „Solidarität für ME/CFS“ statt. Von 11:00-18:00 gibt es Redebeiträge, Live-Musik und einen Flohmarkt. Der Erlös geht an die Forschung.
Der Verein ChronischKrank bietet Unterstützung bei finanziellen und rechtlichen Ansprüchen.
Kritik an klimaschädlichen Förderungen
Unter dem Motto „Geld für die Zukunft statt für Fossile“ riefen Fridays for Future, Global 2000 und Greenpeace am 24. April in Wien zum Protest auf. Anlässlich der laufenden Budgetverhandlungen forderten sie das Ende von Finanzspritzen für Öl und Gas. Ihr hört dazu einen übernommenen Beitrag von Radio Orange aus Wien.
Mittlerweile wurde das Budget beschlossen, die Kritik bleibt legitim.









