Der Rundgang beleuchtete die sichtbaren und unsichtbaren Spuren von Frauengeschichten – von den fast ausschließlich männlichen Rektoratsporträts und den Büsten in der Aula über die Statue Kaiser Franz Josefs bis hin zu den Denkmälern für Oktavia Aigner-Rollett und Christine Touaillon. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Frauengeschichten erzählt werden und welche Strukturen von Macht und Ausschluss durch die traditionelle Erinnerungskultur fortgeschrieben werden.
Die Stationen des Rundgangs:
- Die Aula: Analyse der Rektorats-Porträts, der Büsten männlicher Wissenschaftler (u.a. Hans Groß, Ludwig Boltzmann) und der umstrittenen Figur Kaiser Franz Josefs.
- Oktavia Aigner-Rollett: Die Geschichte der ersten Medizinstudentin Graz’ und ihres unscheinbaren Denkmals (Ehrenring).
- Christine Touaillon: Die erste Habilitandin, ihr Scheitern an der Universität Graz und die versteckte Gedenktafel im Innenhof.
Stefan Jakober, Lisa Legenstein und Lukas Ziegler sind Studierende im Rahmen des Seminars „Public History und Zeitgeschichte” an der Universität Graz.
Eine Produktion aus der Sendereihe „Public History und Zeitgeschichte” – eine Kooperation des Centrums für Jüdische Studien der Universität Graz mit Radio Helsinki. Das Seminar leiteten Gerald Lamprecht, Marco Jandl von der Universität Graz mit Walther Moser von Radio Helsinki.













