Der Rundgang beleuchtete die Orte der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus – vom Wohnsitz von Helene Burger am Schlossbergplatz und ihrem Widerstand, über die enteigneten Kaufhäuser der Familien Silberstein und Kastner & Öhler in der Neutorgasse und am Hauptplatz bis hin zu den Stolpersteinen, die im Boden eingelassen sind. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Stadt heute mit den Spuren von Verfolgung, Flucht und Widerstand umgeht und wie die Erinnerung an die 2.500 deportierten steirischen Jüdinnen und Juden wachgehalten wird.
Die Stationen des Rundgangs:
- Schlossbergplatz (Stachstraße 26): Der Wohnsitz von Widerstandskämpferin Helene Burger und ihr Stolperstein.
- Neutorgasse 8: Das ehemalige Kaufhaus der Familie Silberstein, deren Enteignung und Ermordung.
- Kaufhaus Kastner & Öhler: Die jüdischen Gründer, die systematische NS-Enteignung und Deportation.
- Hauptplatz: Der ehemalige „Adolf-Hitler-Platz” und die Erinnerung an die deportierten steirischen Jüdinnen und Juden.
Oliver Laurentschitz und Wolfgang Lima sind Studierende im Rahmen des Seminars „Public History und Zeitgeschichte” an der Universität Graz.
Eine Produktion aus der Sendereihe „Public History und Zeitgeschichte” – eine Kooperation des Centrums für Jüdische Studien der Universität Graz mit Radio Helsinki. Das Seminar leiteten Gerald Lamprecht, Marco Jandl und Walther Moser.










