TAGADA | Glauben Gött:innen an Geld?

Podcast
TAGADA
  • TAGDA | Glauben Gött:innen an Geld?
    26:47
audio
26:56 Min.
Unsere erste Live-Sendung!
audio
26:57 Min.
TAGADA | Eintagsfliegen, der älteste Mensch der Welt und ein Grönlandhai
audio
26:57 Min.
TAGADA | Kekse, das Altern und wir
audio
26:54 Min.
Gedanken: Spiele junger Forscher:innen

Wie viel Taschengeld bekamen junge Gött:innen in der griechischen Antike? Hat Gott ein Girokonto? Und was haben Geld und Glaube überhaupt miteinander zu tun?

Im ersten Teil unseres neuen Themenschwerpunkts „Göttliches Geld“ beschäftigen sich die jungen Radiomacher:innen live mit zwei Dingen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken: Geld und Gött:innen.

Geld wird oft mit der materiellen Welt verbunden, also mit Dingen, die man anfassen kann. Doch vieles Geld heute ist gar nicht mehr sichtbar: Zum Beispiel Buchgeld auf dem Konto oder Kryptowährungen existieren nur digital. Damit bargeldloses Bezahlen funktioniert, braucht es viel Vertrauen in eine ziemlich ungreifbare Sache.

Auch bei Gottheiten stellt sich die Frage, ob sie greifbar oder unsichtbar sind. In Religionen wie dem Christentum, Judentum und Islam gilt Gott als unsichtbares, geistiges Wesen. Auch die Gött_innen der Antike werden oft als nicht sichtbar beschrieben.
Trotzdem sehen viele Gläubige bestimmte Dinge auf der Welt als Zeichen oder Ausdruck des Göttlichen. In vielen Geschichten verwandeln sich Gött:innen sogar in Menschen, Tiere oder Gegenstände. Deshalb kann man sagen: Geld als auch Gottheiten können unterschiedliche Formen annehmen: Sie sind sowohl greifbar und sichtbar als auch ungreifbar und unsichtbar.

Ein Projekt des Bildungs- und Kulturvereins AREAL auf Orange 94.0.

Schreibe einen Kommentar