Laura Swoboda lebt den Leistungssport: Als Berufsruderin startet sie für den österreichischen Ruderverband, den WSV Ottensheim und steht zugleich als Athletin im Dienst des Bundesheeres. In dieser Saison tritt sie erstmals im Weltcup der allgemeinen Klasse (Elite) an.
Zum Rudersport fand sie 2019 – angestoßen durch einen Lehrer. Mit 16 Jahren saß sie in Ottensheim erstmals im Boot. Nur wenige Jahre später folgte der internationale Durchbruch: Im vergangenen Jahr holte sie Silber bei den U23-Weltmeisterschaften. Über diesen Weg und ihre Erfahrungen spricht sie im Interview mit Lounis und Sophie.
Ihr Alltag ist intensiv: Laura trainiert täglich, oft sogar zweimal. Rudern, Radfahren und Krafttraining gehören fix zu ihrem Programm. Insgesamt absolviert sie rund 23 Trainingsstunden pro Woche, die je nach Trainingsplan unterschiedlich aufgeteilt sind. Das Training ist häufig hart und anstrengend – doch das gehört für sie genauso dazu wie in jedem anderen Beruf.
Im Gespräch gibt sie auch Einblicke in die Welt des Rudersports: Sie erklärt Bootsklassen, Ausrüstung und Trainingsabläufe. Vom Einer bis zum Achter reichen die möglichen Besetzungen. Ein „Zweier ohne“ etwa bezeichnet ein Boot mit zwei Ruderern, die jeweils ein Ruder führen – ohne Steuermann.
Der Blick ist bereits nach vorne gerichtet: Als nächste Ziele stehen der zweite Weltcup sowie die Weltmeisterschaft in Amsterdam an.
Was es braucht, um diesen Weg zu gehen, fasst Swoboda treffend zusammen: „Wenn man es wirklich will, geht es sich irgendwie aus.“ Entscheidend sei vor allem der Ehrgeiz – der Glaube an sich selbst, das Streben nach Verbesserung und die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben.









