Die Europäische Bürger*inneninitiative „My Voice, My Choice“ hat mit über 1,1 Millionen Unterschriften die EU zum Handeln bewegt. Doch der Kampf für sichere Abtreibungen geht weiter: Flora Bachmann von der Organisation Aufstehn und Kathi vom Verein Changes for Women erklären, warum Frauen in Österreich und Europa noch immer mit rechtlichen Hürden, hohen Kosten und gesellschaftlichem Stigma konfrontiert sind.
Die Ärztin Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice spricht über den feministischen Kampf für reproduktive Rechte in Malta. Dort ist ein Schwangerschaftsabbruch nur erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Für ungewollt Schwangere bedeutet das oft: keine medizinische Hilfe und illegale Wege. Viele bestellen Abtreibungspillen online, andere reisen ins Ausland.
Auch in Österreich bleiben reproduktive Rechte eingeschränkt. Schwangerschaftsabbrüche sind zwar straffrei, aber stehen im Strafgesetzbuch. Darüber hinaus ist die Zugänglichkeit eingeschränkt: Ungewollt Schwangere müssen teils in andere Bundesländer reisen und hohe Kosten für eine Abtreibung aufbringen. Nicht alle können sich dies ohne Weiteres leisten. Über den Einfluss der Klassenzugehörigkeit auf den Zugang zu reproduktiven Rechten sprechen Brigitte Theißl und Sylvia Köchl.
Sendungsgestaltung: Ines Stiermeier
Zu Wort kommen:
Flora Bachmann von Aufstehn
Kathi von Changes for Women
Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice Malta
Brigitte Theißl und Sylvia Köchl sprachen bei der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ über den Einfluss von Klassenherkunft auf den Zugang zu reproduktiven Rechten.
Eine vollständige Aufnahme der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ vom 21.04.2026 ist unter folgendem Link zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=pGnmfGZUBMA
Musik:
Sally’s Pigeons – Cindy Lauper
My Body, My Choice – Black SunZet
Sprache: Deutsch und Englisch
Fotocredit: Črt Piksi









