Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die Welt der Kinderbücher. Doch welche Chancen und Herausforderungen bringt das mit sich? In diesem Beitrag geht Studentin und Autorin Nikola Hausberger der Frage nach, ob KI kreative Prozesse bereichern kann oder ob dabei wichtige menschliche Aspekte verloren gehen.
Ausgangspunkt ist ein eigenes Experiment: Für eine bereits bestehende Bilderbuchgeschichte ließ sie Illustrationen mithilfe von KI erstellen. Dabei zeigte sich, wie stark die Qualität der Ergebnisse von präzisen Anweisungen abhängt – aber auch, dass KI häufig auf stereotype Darstellungen und gesellschaftliche Vorurteile zurückgreift.
Ergänzt wird der Beitrag durch die Perspektive eines jungen Vaters, der über die Bedeutung von Bildern für die frühkindliche Entwicklung spricht. Denn gerade Bilderbücher prägen das Verständnis von Vielfalt, Rollenbildern und gesellschaftlicher Normalität schon in jungen Jahren.
Der Radiobeitrag beleuchtet kritisch die Grenzen KI-generierter Illustrationen, ihre Auswirkungen auf künstlerische Individualität sowie die Verantwortung von Autor:innen, Illustrator:innen und Eltern. Fazit: KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein, ersetzt aber weder menschliche Kreativität noch die bewusste Auseinandersetzung mit den Botschaften, die Kinderbücher vermitteln.









