Queeres Leben ist auch am Land präsent, bleibt jedoch oft unsichtbar. Wer nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht fühlt sich im Ort oft beobachtet, allein oder hat Angst vor Ablehnung. Deshalb ist Sichtbarkeit am Land so wichtig. Initiativen wie die Heublumen im Pinzgau schaffen mit Pride-Paraden, einem queeren Volksfest sowie regelmäßigen Treffen wichtige Orte der Sichtbarkeit, Begegnung und Unterstützung. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote und sichtbare Vorbilder entscheidend, um die eigene Identität selbstbewusst entwickeln zu können. Sie merken dadurch, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind.
Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine.
Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Jedes Dorf braucht einen Regenbogen“ von Stefanie Ruep lesen.
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Redaktion: Stefanie Ruep
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer











