Seit Wochen versorgt die Gruppe Leave No One Behind Graz ehrenamtlich vertriebene Familien in Graz mit dem Nötigsten – während offizielle Stellen an der Bereitstellung eines sicheren Orts oder Grundsätzlichem wie Nahrung, Kleidung und Babyprodukten für die Familien scheitern. In dieser Ausgabe von VON UNTEN im Gespräch spricht Tamara aus der VON UNTEN Redaktion mit Tamara Mandl über die Arbeit der Gruppe, ihre Beobachtungen und ihre Forderungen.
Die Initiative organisiert sich in Schichten und finanziert sich ehrenamtlich, um Essen, Kleidung, Windeln, Babynahrung und teilweise sogar medizinische Erstversorgung sicherzustellen. Im Gespräch schildern sie, wie sie die sich immer weiter verschlimmernde Situation der letzten Wochen miterlebt haben: den vermeintlich rassistischen Angriff auf die Zelte in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli und die Wegweisung durch Ordnungswache und Polizei am 17. Juli. Auch die verhängten Strafen und ein Verzeichnis mit angeblich freien Schlafplätzen, das sich bei genauerer Prüfung als lückenhaft erweist, kommen zur Sprache.
Zentrale Themen sind die Arbeit der Gruppe, wie sie sich gegründet haben, wie es überhaupt zur Situation kommen konnte, vor welchen Herausforderungen sie stehen, aber auch das Verhältnis zu Caritas, VinziWerke und dem Sozialamt und die Forderungen an Stadt, Land und Bund.
Updates zur Situation und, was gebraucht wird, findet ihr auf der Instagram-Seite von Leave No One Behind Graz oder vom Demobündnis 8. März Graz.
Außerdem könnt ihr weiterhin für das Notwendigste für die Personen unter diesem GoFundMe-Link spenden.







