Grätzelradio-Sendung über das Grazer Gerhard-Zeller-Institut in Graz
Das Grätzelradio berichtet auf Radio Helsinki diesmal über ein Institut und Museum der besonderen Art: Das Gerhard Zeller-Institut und Museum „Nomos“ im Grazer Stadtteil Geidorf. Die kleine Delegation der Nachbarschaftsinitiative Margaretenbad war kürzlich fasziniert und begeistert von der einprägsamen, temperamentvollen und humorigen Führung durch den Institutsleiter, Musik-Professor Gerhard Zeller. Der emeritierte Gelehrte hat es sich zusammen mit seiner Frau Annemarie zur Aufgabe gemacht, den Nachlass ihres ehemaligen Kollegen Hans Florey zu präsentieren.
Auf mehreren Etagen ihrer Villa in der Grillparzer Straße wird das Werk des 2013 verstorbenen Malers, Musikers und Komponisten ausgestellt, dessen Bestreben es war, Gegensätze auszugleichen und in Harmonie zu bringen. „Das ist die Grundlage seines Gestaltens“, sagt Gerhard Zeller.
Dieses „ganzheitlich harmonikale Gesetz“, wie Florey es nannte, arbeitet mit Proportionen der Farbenlehre und der Zwölftonmusik. Sogenannte Tropen – musikalische Wendungen – brachte Florey mit Farben und Formen in ein System von 35 Kombinationen: „Das kann man so verstehen, dass der gemeinsame Nenner für Farbe und Klang in der Orientierung die Proportion ist. Diese nicht einfach zu vermittelnde Materie wird durch Prof. Zellers anschaulichen und schwungvollen Vortrag lebendig und eingängig.
Redaktion: Winnie Bergmann (Moderation), Phillip Maier, Ulrike Hiltmann Bettina Müller, Silvana Rabitsch, Gerd Juritsch, Bibiana Falkenberg











