Der autistische Pausenraum – Sendung 1

Podcast
Doppelter Espresso Autismus
  • 1_Der-autistische-Pausenraum
    12:32

Ich bin Autist und Psychologe und wurde erst mit 32 diagnostiziert – in dieser Sendung gehts drum, dass ich das Glück hatte, einen Pausenraum voller Autist:innen selbst zu erleben. Ich war sehr überrascht, was sich dort ereignete – sobald keine neurologisch typischen/neurotypischen Augen mehr dabeiwaren.

„Typisch“ für Autist:innen sei ja normalerweise, dass wir Pausen nicht mögen, weil wir dann nicht wissen, was wir tun sollen und erstarren oder nervös werden bzw. einen ruhigen Platz suchen gehen. Das wird aber meist rein darauf bezogen, dass es so sei, dass wir halt Rituale, etc. bräuchten. Wie aber AS wirklich funktionieren oder gar, wie ein autistischer Pausenraum ohne neurotypischer Definitionsmacht beginnt, sich zu sich selbst u. der eigenen Authentizität hinzubewegen, existiert in der Debatte wenn, dann nur in neurodivergenten Diskussionen – und selbst dort selten. Hier soll das anders sein – vor Allem, da mich selbst diese Erlebnisse sehr überrascht haben. Es war der vertiefende Beginn dessen, zu fragen: Ist Autismus wirklich Autismus? Im Sinne von: Wie schlecht verstehen wir Autismus in Wirklichkeit?

Das ist der Hintergrund dieser Sendung, die sehr konkret schildert, was und auf welche Art ich dort erlebte.