In dieser Folge von Her Hour – Gespräch ohne Plan ist Karoline zu Gast – und wir sprechen darüber, was Herkunft mit uns macht und was davon bleibt, wenn wir längst woanders leben.
Karoline erzählt vom Aufwachsen im Pinzgau und davon, wann sie heute, mitten im Salzburger Stadtleben, besonders merkt: Ich bin Pinzgauerin. Wir sprechen über ihren Weg von der Lehrerin zur Sozialarbeiterin und ihre heutige Arbeit im Bewohnerservice – über Nähe und Abgrenzung und darüber, wie man im Gespräch bleibt, wenn einem rassistische oder ausgrenzende Aussagen begegnen, ohne sie einfach stehen zu lassen.
Und wir sprechen über eine Zeit, die Karoline besonders geprägt hat: Sie wurde während der Covid-Pandemie Mutter und erlebte die ersten Monate mit ihrem Kind unter starken Einschränkungen – isoliert und oft sehr allein. Was hat diese Erfahrung mit ihr gemacht? Und haben wir als Gesellschaft eigentlich genug darüber gesprochen, was diese Zeit gerade für junge Mütter bedeutet hat?
Ein Gespräch über Herkunft und Haltung, über Arbeit mit Menschen, Einsamkeit und die Frage, wie Erfahrungen uns prägen – manchmal viel länger, als wir denken.






