Begegnungswege 17. September 2026

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Begegnungswege
  • Begegnungswege 17. September 2026
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Begegnungswege 18. Dezember 2025

19. Internationale Woche des bedingungslosen Grundeinkommens, Attac-Protestmailaktion „Keine österreichischen Waffenexporte an Kriegsparteien“, Tagung Gemeinwesenarbeit 2026, Wilpf-Frauenfriedenskongress, Stopp ReArm Europe und Aniade a Noar, 45-jähriges Bühnenjubiläum – sind Themen dieser Sendung. Details siehe unten und bei den weiterführenden Links.

19. Internationalen Woche des bedingungslosen Grundeinkommens (vom 14. bis 20. September 2026)
Das Motto der diesjährigen Woche lautet: „Bedingungsloses Grundeinkommen: Sicheres Leben, furchtlose Stimmen, echte Demokratie.“ Wie die wirtschaftliche Abhängigkeit politischen Mut erstickt. Wer um den Job, die Wohnung oder die Pension fürchtet, wagt oft keine kritische Stimme – weder am Arbeitsplatz noch in der Gesellschaft. Besonders betroffen sind jene, die im Erziehungswesen arbeiten, im Pflegeberuf, für die Umwelt, in der Gastronomie, im Einzelhandel. Vor allem Frauen. Ein emanzipatorisches, bedingungsloses Grundeinkommen schafft die
Materielle Basis für wirkliche Demokratie: Veranstaltungen und weitere Informationen siehe https://www.pro-grundeinkommen.at, https://basicincomeweek.org/, https://www.ubie.org/, https://eci-ubi.eu/
Europäische Bürger:inneninitiative zum Grundeinkommen, die ab 2027 unterschrieben werden kann. Siehe https://basic-income.eu
Wie verändert Grundeinkommen unser Leben? Drei Jahre Forschung im Pilotprojekt Grundeinkommen zeigen: Es schafft Sicherheit, stärkt Selbstbestimmung und verändert, wie wir arbeiten. https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de/
Ein konkretes Finanzierungskonzept belegt, dass ein staatliches Grundeinkommen für alle machbar und sozial gerecht ist: 83 % aller Menschen hätten mehr als heute. Zum Rechner: https://www.mein-grundeinkommen.de/ist-finanzierbar
Mein Grundeinkommen probiert aus, wie das bedingungslose Grundeinkommen in der Praxis wirkt. Dafür sammeln sie per Crowdfunding Geld und verlosen es als Grundeinkommen. Ohne Bedingungen. Für alle. Weitere Informationen siehe https://www.mein-grundeinkommen.de
https://grundeinkommen.at/a/definition/
Positionspapier: PDF-Datei zum Download https://grundeinkommen.at/static/Positionspapier_Netzwerk_Grundeinkommen_-_Emanzipatorisches_Grundeinkommen_als_solidarische_Perspektive.pdf

Attac-E-Mail-Aktion: Keine österreichischen Waffenexporte an Kriegsparteien!
In Österreich ist es strafbar, Kriegsparteien mit Rüstungsgütern oder Krediten zu unterstützen. Doch Unternehmen und Banken ist das angesichts des aktuellen Rüstungsbooms ein Dorn im Auge. Ihr Lobbying trägt nun Früchte: Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer möchte Rüstungsexporte erleichtern und dafür das Strafgesetz (§ 320 StGB) ändern. Damit könnten Waffen und Dual-Use-Güter (mit zivilem und militärischem Verwendungszweck) leichter an Kriegsparteien gelangen. Dieses Vorhaben ist nicht nur ein Geschenk an die Rüstungslobby – es widerspricht auch Österreichs Neutralität. Statt Rüstungsexporte zu erleichtern, sollten die Schlupflöcher in der Exportkontrolle geschlossen werden. Fordere Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer per E-Mail auf: Keine Lockerung des § 320 StGB und keine österreichischen Waffenexporte an Kriegsparteien!
https://www.attac.at/kampagnen/wettruesten-stoppen/e-mail-aktion?utm=.share.copy

Gemeinwesenarbeit 2026
Am 8. Oktober 2026 bin ich im Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in BIFEB eingeladen, mit Stefan Vater im Rahmen der Tagung „Gemeinwesenarbeit 2026“ über unsere Arbeit im Begegnungszentrum zu reden und Matthias zu gedenken.
Wer sich für diese kostenlose Tagung interessiert, kann sich noch bis zum 23. September 2026 über die BIfEB-Homepage anmelden. https://www.bifeb.at/bildungszentrum/programmbereiche/tagung-gemeinwesenarbeit-2026
Die Werkstatt Gemeinwesenarbeit am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung mit dem Titel „Tagung Gemeinwesenarbeit 2026: Gemeinwesenarbeit in stürmischen Zeiten. Welche Konfliktfähigkeit brauchen wir für Frieden? findet im BIfEB (Bürglstein 1–7, 5360 St. Wolfgang) von 07.10.2026 bis 09.10.2026 statt und beschäftigt sich vor allem mit folgenden Fragen: 1. Wie reagieren Akteure und Akteurinnen der Gemeinwesenarbeit auf die Tendenz zu gewaltsamem Handeln und wahrnehmbarer Kriegsbegeisterung? 2. Welche Konzepte, Methoden und Inhalte aus der Gemeinwesenarbeit stärken Konfliktfähigkeit als Werkzeug demokratischer Interessenfindung? Ich würde mich freuen, wenn ich einige von euch dort treffen kann.

3. WILPF Austria Frauenfriedenskongress
Am 29. September 2026 möchte ich am 3. WILPF Austria Frauenfriedenskongress “Kein Frieden ohne Frauen” teilnehmen. Für eine umfassende, feministische Friedenspolitik und Friedensarchitektur in Österreich und Europa.

3. WILPF Austria Frauenfriedenskongress. Kein Frieden ohne Frauen*


Dienstag, 29. September 2026, NorbahnSaal, Bruno-Marek-Allee 5, 1020 Wien, ganztägig 09:30 Uhr – 18:15 Uhr
Hintergrundinformation: Die Women’s International League for Peace and Freedom – kurz WILPF – ist die älteste Frauenfriedensorganisation weltweit. Anlässe für den WILPF-Frauenfriedenskongress sind der Internationale Tag für Frieden am 21. September sowie das 111-jährige Bestehen von WILPF International und die Neugründung von WILPF Austria im Jahr 2021.
Der UN-Generalsekretär kommt in seinem Bericht 2025 „Die Sicherheit, die wir brauchen: Umschichtung der Militärausgaben für eine nachhaltige und friedliche Zukunft“ zum Schluss, dass steigende Militärausgaben die Entwicklung untergraben, Unsicherheit verschärfen und wichtige Ressourcen von Investitionen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung abziehen.  Kriege verschärfen auch Klimakrisen und vice versa.
Es ist hoch an der Zeit, dass wir uns in Europa und auch in Österreich um eine verstärkte und aktive Friedenspolitik und Friedensbildung bemühen und dabei auch Fraueninitiativen als wichtige Akteur*innen einbeziehen. Der WILPF-Frauenfriedenskongress will einen Beitrag dazu leisten. Ziel der Veranstaltung ist es, aus feministischer und intersektionaler Perspektive verschiedene Themenbereiche zu beleuchten, die Arbeit der Vereinten Nationen (VN) und der OSCE für Frieden, die Beiträge von Friedensforschung und Friedenspädagogik, die Rolle von Friedensbewegungen und Allianzen sowie die Frage der Friedenspolitik.
Diskutiert wird auch, wie die Frauen-Friedens- und Sicherheitsagenda in Österreich und in Europa effektiver umgesetzt werden kann und welche frauen- und geschlechterspezifischen Themen Österreich im Rahmen der Rolle als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einbringen wird.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://wilpf.at/event/friedenskongress/

Stop Tearm Europe
WILPF Austria arbeitet in Österreich und international für Frieden und Abrüstung im Kontext von Gleichstellung und universellen Frauen*/Menschenrechten, sozialer, politischer und ökonomischer Gerechtigkeit, Demokratie, nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz.
Sie laden auch ein, ein Teil der neuen Plattform Stop ReArm Europe – Austria zu werden. Gemeinsam wollen sie für Frieden, Geschlechtergerechtigkeit, Klima- und soziale Gerechtigkeit eintreten.
Das europaweite Bündnis Stop ReArm Europe wird bereits von über 1.000 zivilgesellschaftlichen Organisationen getragen und wächst stetig. Für das Wochenende des 21.–22. November 2026 sind erneut internationale Aktionstage geplant – dem möchten sie anschließen.
Daher ist es Zeit, auch in Österreich starke Strukturen aufzubauen, um für den November groß zu mobilisieren – gegen Krieg, Austerität und Klimakatastrophe, für soziale Gerechtigkeit und Frieden. Weitere Informationen siehe https://wilpf.at/

Kick-Off Treffen Stop ReArm Europe Austria – Frieden und soziale Gerechtigkeit statt Krieg!

Ich gratuliere der Gruppe „Aniade A Noar“ zu ihrem 45-jährigen Bühnenjubiläum. Andreas Safer, Gründer der Gruppe, und Wolfgang Moitz erzählen, wie es zum Namen „Aniada A Noar“ kam und welche Veränderungen in der Volksmusikszene in den letzten Jahrzehnten stattfanden. Alle weiteren Informationen wie Termine, Musikprojekte usw. siehe: https://aniada.at/. Als Musik zwischen den Beiträgen bringe ich Auszüge aus „Taunz a moll“ von ihrer neuesten CD „Jenseits des Ganges“ und aus „Nondi“ und bringe noch einige ihrer Lieblingslieder. „An Summa Zeit“, „A Uhr ohne Zaga“ und „Wou Is Daham“

 

Dokumenti

Positionspapier_Netzwerk_Grundeinkommen_-_Emanzipatorisches_Grundeinkommen_als_solidarische_Perspektive, PDF, 103.2 kB Preuzeti

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