Die Gruppe Robin Wood arbeitet seit vielen Jahren zum Thema Klimaschutz, Klimagerechtigkeit, Klimawandel und allem, was da irgendwie so dranhängt. Die Themenbandbreite, welche sie vom ursprünglichen Einsatz für die Wälder in Deutschland inzwischen entwickelt haben, ist riesig. Von Protesten gegen Autobahnausbauten bis hin zum Thema Privatjets. Auch öffentlicher Nahverkehr statt Panzerproduktion ist in den letzten Jahren ein Schwerpunkt geworden, aber auch so grundlegende Sachen wie Lieferketten und Ökostrom. Dabei setzt die Gruppe auch auf spektakuläre Aktionen, zuletzt mit einem großen Banner an der Bundeszentrale der CDU. Doch ihre Aktionen sind nicht nur auf Deutschland beschränkt, so beschäftigen sie sich zum Beispiel auch mit der finnischen Forstwirtschaft. Über die Jahre hat sich dementsprechend bei Robin Wood viel Erfahrung angesammelt, wie Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Klimagerechtigkeit erfolgreich funktionieren kann – doch auch Robin Wood kämpft mit einer Zunahme an Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit. Radio CORAX sprach über die Auswirkungen von Desinformation und die Konsequenzen, Tipps für gute Berichterstattung über Klimathemen und auch ihre Perspektive auf die anstehende Klimakonferenz in Antalya, die COP31 mit Ute Bertrand. Sie ist Pressesprecherin von Robin Wood, seit über 30 Jahren in der Umweltbewegung aktiv und sitzt im Landesrundfunkrat des NDR.
Dieses Gespräch entstand im Rahmen des Projekts „Sonic Resilience“ (Link: https://radiocorax.de/tag/sonicresilience/)












