Unter dem Motto „Ungebrochen – gegen den rechten Normalzustand“ demonstrierten am vergangenen Samstag, den 17. Oktober 2026, ca. 500 Personen in Schwarzenberg. Die Demonstration machte auf rechte Strukturen im Erzgebirge und der Region aufmerksam und setzte sich für die Vernetzung einer solidarischen und demokratischen Gesellschaft ein. Zu der Antifa-Demo erschienen auch einige ortsansässige Neo-Nazi Gruppen und formierten sich in einem Gegenprotest. Zudem handelten die Polizeikräfte vor Ort besonders geschärft. Am Rande der Ungebrochen-Kundgebung wurden Menschen abgezogen, um sie in Identitätsfestellung zu behandeln, weil sie von den eingesetzten Polizeibeamten als Demoteilnehmende erkannt wurden, die angeblich auch vor einem Jahr nach Schwarzenberg gekommen wären. Zur Einordnung der Ereignisse sprach Radio Corax mit Frieda vom Bündnis „Schwarzenberg Ungebrochen“.
Das Schwarzenberg-Beispiel verdeutlicht auch, wie wertvoll es ist für antifaschistischen Widerstand ins Hinterland, raus aus den Städten zu fahren. Wer vor Ort im Erzgebirge Anlaufstellen sucht für antifaschistischen Aktivismus, kann das bei den Gruppe Spektrum360, den Atomkinder e.V. und dem Kulturknall e.V. Laucha finden.












