mehr(wert)queer – Renate Lorenz

Podcast
FROzine
  • mehr(wert)queer - Renate Lorenz
    37:00
audio
57:16 Min.
Auf der Suche nach den Heimaten
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Fidschi und die internationale Klimapolitik
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Fokus El Salvador
audio
59:48 Min.
20 Jahre PANGEA: "Wir sind da und wir bleiben"
audio
50:00 Min.
Weltempfänger: Proteste in Griechenland
audio
48:08 Min.
Gewalt im Frauensport | Paketbranche in der Kritik | ProEuropeanValues
audio
05:07 Min.
Prix Ars Electronica 2025
audio
17:19 Min.
Gewaltstrukturen im Frauensport
audio
50:00 Min.
Solotravel als Frau & Verantwortung in der Reisefotografie
audio
49:53 Min.
Digitale Dimension von Gewalt und Gewaltschutz

mehr(wert)queer – Renate Lorenz

Mitschnitt der Tagung von 10. und 11. Jänner 2008,
an der Abteilung Kunstgeschichte und Kunsttheorie / Gender Studies der Kunstuniversität Linz

Beginn: Jingle/Tagung mehr(wert)queer
Intro zu Renate Lorenz von Johanna Schaffer
Vortrag: Renate Lorenz
Ende: Jingel/Tagung mehr(wert)queer

Renate Lorenz
Wissenschaftlerin, Kuratorin, Künstlerin, Berlin
Art History is straight. Vito Acconci is straight. Weglassen, Nicht-Verstehen und Evidenz-Verzicht als Mittel queerer Politiken

Queere Bild-/ Kunstpolitiken setzen häufig auf eine explizite Abbildung ‚gender-queerer’ Körper, um sexuelle oder geschlechtliche Vereindeutigungen, um den Zusammenhang von Geschlecht und Kapital, um Normalisierung und vermeintliches Wissen zu unterlaufen. In meinem Beitrag möchte ich mich allerdings mit Visualisierungen beschäftigen, die gerade keine Körper abbilden, wie etwa Arbeiten von Felix Gonzales Torres, Zoe Leonard oder von Henrik Olesen, auf den mein Vortragstitel anspielt. Indem ich eine exemplarische Lektüre einiger Arbeiten mithilfe von Begriffen wie ‚Disidentification’, ‚VerUneindeutigung’, ‚Durchquerung’ oder ‚sexuelle Arbeit’ vornehme, möchte ich fragen, ob möglicherweise auch da Körper repräsentiert sind, wo es augenscheinlich nicht der Fall ist. Und: Welche Rolle spielen Sexualität und Begehren in dieser Ökonomie von Verbergen und Hinweisen? Meine These lautet, dass die untersuchten Arbeiten zu einer spezifischen Weise des ‚queerings’ imstande sind, gerade weil es ihnen gelingt, Körper zugleich wegzulassen und zu signifizieren.

Kunstuni Linz – mehr(wert)queer
http://www.ufg.ac.at/mehrwert-queer.1158.0.html

Renate Lorenz
http://home.snafu.de/renate/Seiten/renatelorenz.html

Felix Gonzalez-Torres:
http://www.queerculturalcenter.org/Pages/FelixGT/FelixIndex.html

Antonio Muñoz Molina
http://mumonline.org/

Joan W. Scott
http://www.sss.ias.edu/community/scott.php

Schreibe einen Kommentar