Lebensmittel gestalten die Stadt – Vom Verschwinden und der Rückkehr städtischer Ernährungspolitik

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Unversorgt seit 1969

Städte sind in puncto Ernährung längst keine autonomen Selbstversorger mehr. Da insbesondere die Landwirtschaft seit der Industrialisierung aus urbanen Räumen verdrängt wurde, sind Städte von der globalen Lebensmittelproduktion abhängig. Im Sinne einer zeitgemäßen Stadtplanung sollte man sich jedoch zunehmend mit dem Thema Ernährung beschäftigen – und zwar nicht nur angesichts der internationalen Trends zum Urban Gardening, sondern auch mit auf Nachhaltigkeit ausgelegten und sozial-ökologischen Überlegungen. Es scheint so, als würde das momentan auch teils schon stattfinden, und somit das Thema Ernährung wieder in die Städte zurückgeholt.

Wie kann also Stadtplanung konkret zu einem nachhaltigen und gesunden Ernährungssystem beitragen?

Auf diese Frage ging Philipp Stierand am Montag, den 21.01.2013 innerhalb der „Wachstumsphase“, einer Veranstaltung, die am Sonntag & Montag in der Tabakfabrik stattfand und sich durch und durch dem Thema Urbanes Gärtnern widmete, näher ein.

Philipp Stierand beschäftigt sich seit 8 Jahren mit dem Thema Stadt und Ernährung, hat dazu in Raumplanung promoviert, arbeitet im Naturkostgroßhandel und hat auch einen Blog zum Thema, nämlich speiseraeume.de.

Der Vortrag von Philipp Stierand fand in Kooperation mit dem Kepler Salon statt.

Sarah Praschak war vor Ort.

Nähere Infos unter: http://wachstumsphase.wordpress.com/programm/ , http://www.kepler-salon.at/de

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