WEHRMACHTSDESERTEURE – GEDENKKUNDGEBUNG

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trotz allem
  • WEHRMACHTSDESERTEURE – GEDENKKUNDGEBUNG
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Green Pop will save the world: MONAHOLLER
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Wenn Demokratie wankt – wie kultivieren wir Wurzeln demokratischer Praxis?

Es sprechen: Peter Huemer (Journalist und Historiker), Rodaina El Batigni (Sprecherin der Bundesjugendvertretung) und Richard Wadani (Ehrenobmann des Personenkomitees „Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz», Wehrmachtsdeserteur)

Nach ca. 40 000 Verfahren wurden unter der Naziherrschaft an ca. 15 000 Wehrmachtsdeserteuren Todesurteile vollstreckt und viele andere wurden in «Straf»lagern, Konzentrationslagern, «Bewährungs»verbänden u.ä. zu Tode gequält. Angesichts dieser historisch einmaligen skrupellosen Vorgangsweise gegen Deserteure sind auch jene Deserteure, die keine Widerstandskämpfer waren, jedenfalls als Opfer des NS-Unrechtssystems zu betrachten. Die Wehrmacht zu verlassen erforderte vermutlich mindestens so viel Mut, wie in ihr gehorsam (mit oder ohne innerer Zustimmung) den Dienst zum Nutzen eines Terrorregimes zu leisten, und trug jedenfalls zur Verkürzung des Kriegs und damit der NS-Mordherrschaft bei. Dennoch war die schwarzorangeblaue Regierung auch im vielbefeierten «Gedankenjahr 2005» nicht zu einer zufriedenstellenden Rehabilitierung von Wehrmachtsdeserteuren bereit. Der Wehrmachtsdeserteur Richard Wadani war Referent beim Speakerscorner gegen Schwarzblauorange am 29.9.2005 und lädt auch heuer wieder zur Teilnahme an der Kundgebung ein.

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