Golden Misabiko in Gespräch mit Matthias Reichl am 19. März 2015

Podcast
Begegnungswege
  • Golden Misabiko im Gepräch mit Matthias Reichl 2015_03_19
    46:25
audio
1 Std. 00 Sek.
Begegnungswege 16. Mai 2024
audio
1 Std. 00 Sek.
Begegnungswege 18. April 2024
audio
1 Std. 00 Sek.
Begegnungswege 21. März 2024
audio
1 Std. 00 Sek.
Begegnungswege 15. Februar 2024
audio
1 Std. 05 Sek.
Begegnungswege 18. Jänner 2024 Matthias Reichl erzählt aus seinem Leben. Teil 2.
audio
58:30 Min.
Begegnungswege 21. Dezember 2023 Matthias Reichl erzählt aus seinem Leben. Teil 1
audio
1 Std. 00 Sek.
Begegnungswege 16. November 2023
audio
1 Std. 00 Sek.
Begegnungswege 19. Oktober 2023
audio
1 Std. 00 Sek.
Begegnungswege 21. September 2023
audio
1 Std. 07 Sek.
Begegnungswege 17. August 2023 Sommersondersendung 2. Teil

Golden Misabiko Atom Kongo
Der Preisträger des Nuclear-Free-Future-Awards, Menschenrechtsaktivist Golden Misabiko (aus der Demokratischen Republik Kongo) berichtete und diskutierte am 19. März 2015 in Salzburg in der Kathol. Hochschulgemeinde über den Uranabbau im Kongo und weltweit.
Die Salzburger Antiatom-Organisation PLAGE veranstaltete den Abend in Kooperation mit dem Afro-Asiatischen Institut und der Kathol. Hochschulgemeinde Salzburg.
Uran: Hochgiftig. Radioaktiv. Brennstoff für Atombomben und Atomkraftwerke.
Ein Rohstoff, der in der D.R. Kongo – v.a. in der Provinz Katanga illegal abgebaut und u.a. auch heute noch in Deutschland angereichert wird. Ein Rohstoff, der für militärische Zwecke instrumentalisiert wird und der schon in den US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki eingesetzt wurde. Eine menschenverachtende, gesundheitsschädigende und ökologische Zeitbombe. Ein lukratives, schmutziges Geschäft für multinationale Konzerne – z.B. für die französische Atomfirma AREVA.

Golden Misabiko kämpft gegen die Mächtigen. Er ist ein Menschenrechtsaktivist aus der Demokratischen Republik. Kongo. Als Präsident der kongolesischen NGO „Association Africaine de Défense des Droits de l’Homme“ (ASADHO Katanga) wurde Golden Misabiko im Jahr 2009 wegen „Gefährdung der Staatssicherheit“ inhaftiert und gefoltert. Ohne den Einsatz von Amnesty International und weiteren Menschenrechtsinitiativen wäre seine Stimme wohl für immer verstummt. Er musste ins Exil und erhielt von der schwedischen Regierung einen Pass.
Für seinen Widerstand erhielt Golden Misabiko im Oktober 2014 den Nuclear-Free-Future-Award in München. Er ist einer der Hauptdarsteller des mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilms „Atomic Africa“, der auch auf Youtube zu sehen ist. Golden Misabiko berichtet von der Nuklearisierung Afrikas – von Uranabbau und Schmuggel über eine neokoloniale Atommafia und Menschenrechtsverletzungen bis zu persönlichen Entbehrungen in seinem Kampf. In einem längeren Gespräch in Englisch schilderte er am 19. März 2015 in Salzburg Matthias Reichl für die Sendung Begegnungswege im freien Radio Salzkammergut sein Anti-Atom-Engagement in Afrika und weltweit.

Das Gespräch von Golden Misabiko mit Matthias Reichl ist die ungeschnittene Version des Beitrages für die Radiosendung Begegnungswege 2. April 2015.

Weitere Informationen bei den untenstehenden Links
Salzburger Antiatom-Initiative PLAGE: http://www.plage.cc/
Amnesty Urgent Action aus 2009: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-208-2009-1/gewaltloser-politischer-gefangener
Interview in „Das Magazin um 5 – Sendung vom 18. März 2015“, Radiofabrik Salzburg, www.radiofabrik.at: https://cba.media/282799
„Atomic Africa – Die atomaren Pläne afrikanischer Regierungen“ ein Dokumentarfilm mit Golden Misabiko bei Youtube https://www.youtube.com/watch?v=Tf-6NP28IeY
„Uranium Mining – Impact on Health & Environment“, Bericht der Rosa-Luxemburg-Stiftung: http://www.rosalux.de/news/40546/gefahren-des-uranabbaus.html

Schreibe einen Kommentar