Yalda, das Fest zur Wintersonnenwende

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Mitmenschen – mit Menschen auf der Flucht
  • YALDA_Manizheh12122015
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Das Yalda-Fest oder Shab-e Chelleh (Nacht der Vierzig Tage bzw. am Vorabend der ersten 40 Tages des Winters), wird nach persisch-zoroastrischer Tradition in der Nacht der Wintersonnenwende zelebriert.

Yalda entstammt dem vor-islamischen Glauben der iranischen Völker.

In der Yalda-Nacht, der längsten und dunkelsten Nacht des Jahres, sollen die dunklen Mächte besonders stark sein, deshalb ist Achtsamkeit gefordert und wird Schutz gesucht in der Menge mit vertrauten Freunden und Verwandten.

In der früh-christlichen Kirche wurde Heiligabend ebenso zur Wintersonnenwende zelebriert,  wie Shab-e Chelleh und die christliche Bezeichnung lautete Yalda. Der Name wurde übernommen.

Meist im Hause der Ältesten treffen sich alle zur Yalda-Nacht und feiern gemeinsam bis in die Früh.  Dargeboten werden u.a. Melonen, Granatäpfeln und roten Trauben. Meist liest man aus dem Diwan des persischen Dichters Hafis vor und häufig wird ein großes Feuer entfacht. Dies soll Licht und Hoffnung repräsentieren, denn nach der Yalda-Nacht werden die Tage wieder länger.

Zum Thema im Studio:

Manizheh, wir hatten sie bereits auf Sendung im Rahmen unserer Reihe „Mitmenschen – mit Menschen auf der Flucht“. Ihr Porträt läuft übrigens regelmäßig im Programm von Campus und City Radio 94.4. Ebenso, das ihrer Tochter Sophia. Sie hat eine Freundin aus der Domenikanischen Republik mitgebracht (Marilyn) und gemeinsam mit 2 Freundinnen Manizhehs (Sara und Sarah)  sprechen sie über das kommende Yalda-Fest und spielen dazu Happy-Music aus Persien. Es wird auch getanzt.

Außerdem singt Sarah live a Capella Volkslieder aus dem Iran und ihre Freundinnen stimmen mitunter in den Gesang ein. Sarah, eine junge Frau, vorübergehend auf Besuch in Österreich, ist übrigens die erste ausgebildete Optikerin Persiens!

Redaktion und Moderation:

Maggie Haslinger-Maierhofer

 

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